Der Anstieg deutscher Importpreise verlangsamt sich im April. - Bild: Fotolia

Der Anstieg deutscher Importpreise verlangsamt sich im April. - Bild: Fotolia

Obwohl sich die Energieimporte wieder verteuerten, erhöhten sich die Einfuhrpreise gegenüber dem März nur um 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt Destatis mitteilte. Im März bzw Februar lagen die Raten noch bei 1,0 bzw 1,4 Prozent.

Im Vorjahresvergleich schwächte sich der Importpreisrückgang weiter ab und erreichte mit minus 0,6 (März: minus 1,4) Prozent den niedrigsten Wert seit Jahresbeginn. Im Januar waren die Preise sogar um 4,4 Prozent gesunken. Volkswirte hatten mit einem Rückgang von 0,7 Prozent zum Vorjahresmonat und einem Anstieg von 0,5 Prozent zum März 2015 gerechnet.

Stark dämpfend wirkten sich im April weiterhin die auf Jahressicht um 22,1 Prozent gesunkenen Kosten für Energieeinfuhren aus. Zum Vormonat steigerten sie sich dagegen um 3,2 Prozent. Werden diese herausgerechnet, kletterten die Importpreise zum April 2014 um 3,4 Prozent und um 0,4 Prozent gegenüber dem März 2015.

Die Exportpreise setzten ihren Anstieg fort. Zum Vorjahresmonat erhöhten sie sich um 1,6 Prozent nach 1,4 Prozent im März. Im Monatsvergleich legten sie um 0,3 nach 0,6 Prozent zu.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht