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Die Energiekonzerne sollen sich nach dem Willen der Atomkommission mit 23,3 Milliarden Euro an den Kosten der Zwischen- und Endlagerung des Atommülls beteiligen. - Bild: kru

Der Beschluss des 19-köpfigen Gremiums sei einstimmig erfolgt, erklärte die Kommission am Mittwoch in Berlin. Das Geld soll in einen öffentlich-rechtlichen Fonds eingezahlt werden.

Die vier Konzerne haben auf der Kostenbasis von 2014 Rückstellungen für die End- und Zwischenlagerung in Höhe von rund 17,2 Milliarden Euro gebildet. Diese Summe wird um einen Risikoaufschlag von 6,1 Milliarden ergänzt. Die Regierung muss der Empfehlung der Kommission noch zustimmen. Diese Zustimmung gilt als sicher.

Die Kosten für den Abriss der Kraftwerke müssen die Konzerne voll tragen. Bisher haben die Unternehmen in ihren Bilanzen insgesamt rund 40 Milliarden Euro an Rückstellungen für den Atomausstieg gebildet.