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BDI-Präsident Ulrich Grillo sieht die AfD als Gefahr für die Exportnation Deutshcland. - Bild: BDI

"Der Rückzug ins Nationale ist keine Alternative für Deutschland", sagte Grillo dem Berliner Tagesspiegel. Mit Ängsten zu spielen sei "schamlos". Gegen Europa, die transatlantische Partnerschaft und Zuwanderung zu sein - "das ist Gift für uns als Exportnation", sagte Grillo. Der Ruf Deutschlands drohe sich zu verschlechtern.

Zuversichtlich zeigte sich der Verbandschef mit Blick auf das Freihandelsabkommen TTIP: "Es bleibt bis zum 19. Januar Zeit. Erst dann tritt Barack Obama formal ab. Er, Angela Merkel und Jean-Claude Juncker sind ja erklärte TTIP-Befürworter". Ab Montag bis Freitag wird in New York wieder über TTIP verhandelt.

Sollte der Republikaner Donald Trump am 8. November die US-Präsidentschaftswahlen gewinnen, würde es für Europa noch viel schwieriger, das Abkommen auszuhandeln. "Der Druck steigt beiderseits des Atlantiks, sich zügig wenigstens auf Eckpunkte zu verständigen", sagte Grillo. Man solle aber bedenken: "Auch in Amerika haben Versprechen vor der Wahl danach nicht immer Bestand." Sollte Hillary Clinton Präsidentin werden, "könnte sogar manches einfacher werden".