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China will die Bedingungen für ausländische Investoren verbessern. - Bild: Pixabay

Die Regierung wird ausländischen Investoren einen leichteren Zugang zu den Dienstleistungs-, Produktions- und Bergbausektoren ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung des Staatsrats, dem Ministerkabinett der Volksrepublik. Sie wurde am Dienstag auf der Regierungswebsite veröffentlicht. Die Mitteilung erfolgte, nachdem die Beamten der Wirtschaftsplanung im Dezember dafür plädiert hatten, diese und andere Sektoren für ausländische Investitionen stärker zu öffnen.

Ausländische Investoren seien willkommen bei Banken, Anleihen, Versicherungen, Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung, heißt es in der Erklärung weiter. Die Behörden werden zudem Beschränkungen für Investitionen in der Herstellung von Eisenbahnanlagen, Motorrädern und Ethanol-Kraftstoff aufheben. Das Kabinett hat außerdem beschlossen, Beschränkungen für Schieferöl, Öl-Sand und Schiefergas zu lockern. Es gab jedoch keinen Zeitrahmen für die Veränderungen bekannt.

Die ausländischen Direktinvestitionen in China stiegen laut offiziellen Zahlen 2016 um 4,1 Prozent auf 813,22 Milliarden Yuan (110,83 Milliarden Euro). Noch 2015 waren die Direktinvestitionen um 6,4 Prozent gestiegen, womit sich der Anstieg verlangsamte.