China, Gewinnn, Abführen, Problem, deutsche Unternehmen

Internationale Unternehmen haben einem Bericht der SZ zu Folge, Probleme Gewinne aus dem Land abzuführen. - Bild: Artwell, Fotolia

Internationale Unternehmen in China haben einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" zufolge aktuell Probleme, Gewinne aus dem Land in ihre Heimatländer zu transferieren. Ursache dafür ist eine Entscheidung der Devisenbehörde in Shanghai, dass Dividendenzahlungen künftig von Kapitalkonten getätigt werden müssen, für die es eine Schwelle von fünf Millionen gibt.

Für die internationalen Unternehmen, egal ob sie in Joint-Ventures gebunden oder eigenständig nach chinesischem Recht tätig sind, bedeutet dies, sie können nur noch in geringem Maße Gewinne aus China in ihre Heimatländer schicken. Diese Dividendenzahlen waren dem SZ-Bericht nach die gängige Methode, Gewinne aus dem Land abzuführen.

Grund für die Begrenzung der Kapitalkonten ist offenbar das Bestreben Chinas, Kapitalflucht aus dem Land zu begrenzen. Das Reich der Mitte hat riesige Währungsreserven, die sich dem SZ-Bericht zufolge jedoch seit 2012 um 1,6 Billionen Dollar reduziert haben.

Mit den aktuellen Maßnahmen soll der Kapitalabfluss gestoppt werden. Bei ihrem Bericht beruft sich die SZ auf die EU-Handelskammer in Peking, die von etlichen Unternehmen weiß, die Probleme bei der Gewinnabführung haben.