China will die Wirtschaft umbauen und industrielle Überkapazitäten reduzieren. Foto:

China will die Wirtschaft umbauen und industrielle Überkapazitäten reduzieren. Foto: pixabay/McLac2000.

Der von einem Gremium unter Leitung von Präsident Xi Jinping beschlossene Wirtschaftsplan für 2016 sieht außerdem vor, die Zahl der unverkauften Eigenheime zu senken und die Finanzrisiken zu verringern, wie ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte.

Üblicherweise wird bei dem jährlichen Treffen der Top-Wirtschaftspolitiker des Landes auch das Wachstumsziel für das nächste Jahr beschlossen. Diese Zahl wird aber erst bei der Tagung des Nationalkongresses im März verkündet.

Ökonomen sind gespannt, ob Peking das Wachstumsziel niedriger ansetzen wird, was als Zeichen gelten würde, dass dringend benötige Reformen auf Kosten des Wachstums gemacht würden. Für das Jahr 2015 peilt Peking ein Wachstum von rund 7 Prozent an. Das wäre das niedrigste Wachstum seit 25 Jahren und viele Ökonomen glauben, dass nur schwer erreicht werden kann.

Die Blaupause für die Wirtschaft im nächsten Jahr zielt vor allem auf industrielle Überkapazitäten, die es insbesondere im Stahl- und Glassektor gibt. Generell will Peking die Wirtschaft umbauen und setzt künftig mehr auf Dienstleistungen und Konsum und weniger auf Industrie und Investitionen.