Der Bundessicherheitsrat genehmigte in seiner letzten Sitzung den Export eines weiteren U-Boots nach

Der Bundessicherheitsrat genehmigte in seiner letzten Sitzung den Export eines weiteren U-Boots nach Israel. - Bild: ThyssenKrupp

Das geht aus der Unterrichtung des Wirtschaftsausschusses über Genehmigungsentscheidungen des Sicherheitsrats sowie des vorbereitenden Ausschusses der Staatssekretäre hervor, wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet. Es ist das fünfte von insgesamt sechs U-Booten, die Israel versprochen wurden. Sie werden zu einem Drittel mit deutschen Steuergeldern finanziert. Das vierte U-Boot war im vergangenen September von ThyssenKrupp in Kiel ausgeliefert worden.

Darüber hinaus wurde der Export von 336 Lkw nach Algerien genehmigt, die nach Angaben aus Regierungskreisen unbewaffnet sind, aber wegen ihrer Tarnbeleuchtung sowie ihrer Fähigkeit, durch Wasser zu fahren, als militärisch ausgestattet gelten.

Zudem wurde die Lieferung von Werkzeugen und Ersatzteilen für die Herstellung von Kleinkalibermunition nach Indien genehmigt. Außerdem dürfen nach Indien sechs Schleppantennen-Sonaranlagen zur Erkennung etwa von U-Booten und Torpedos geliefert werden.

Infografik: Welche Waffen Deutschland 2013 exportierte | Statista
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Dow Jones Newswires/Andrea Hecht