Alexander Dobrindt

Bundesverkehrsminister Dobrindt könne sich "gut vorstellen", Anreize für den Kauf von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu schaffen. Es lägen derzeit aber "verschiedene Elemente" einer solchen Unterstützung auf dem Tisch. - Bild: VW

Er könne sich "gut vorstellen", Anreize für den Kauf von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zu schaffen, sagte Dobrindt am Montag vor Journalisten in München. Es lägen derzeit aber "verschiedene Elemente" einer solchen Unterstützung auf dem Tisch.

Dobrindt verwies etwa auf den Bau von elektrischen Ladesäulen. Es gelte, durch den Ausbau der Infrastruktur zunächst "das Henne-Ei-Problem zu lösen", sagte er. Einige potenzielle Käufer von Elektroautos schreckt derzeit der Mangel an Lademöglichkeiten ab.

Das große Käuferinteresse am jüngsten Modell des amerikanischen Elektroauto-Herstellers Tesla zeigt nach Einschätzung von Dobrindt, dass elektrisch angetriebene Fahrzeuge große Erwartungen und Phantasien wecken. In Deutschland fehle es im Vergleich zu den USA aber an Leidenschaft, wenn es um Elektroautos gehe, sagte der Verkehrsminister.

Die Autoindustrie fordert von der Politik, die Begeisterung auch durch eine Kaufprämie zu wecken. Automanager verweisen auf Länder wie Norwegen, in denen staatliche Zuschüsse das Interesse an Elektroautos stark gesteigert haben.