RWE Ladesäule

Betrieben werden sollen die neuen Ladesäulen unter anderem von privaten Investoren, etwa Supermarktketten, Shopping-Centern oder Baumärkten. Während das Elektroauto geladen werde, könnten die Kunden einkaufen. - Bild: RWE

Die neuen Ladesäulen sollen dazu beitragen, das bis 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland zugelassen werden, ein Ziel, das Dobrindt im Gespräch mit der Bild am Sonntag bekräftigte.

"Eine Million Fahrzeuge im Jahr 2020 sind machbar", sagte er der Zeitung. "Die Zahl der Elektrofahrzeuge hat sich im vergangenen Jahr bereits verdoppelt. Jetzt müssen wir weitere Anreize schaffen, um der E-Mobilität zusätzlichen Schub zu geben." Eine normale Ladesäule koste nach Berechnungen des Verkehrsministeriums rund 10.000 Euro und lade die Batterie in etwa vier bis fünf Stunden. Eine Schnellladesäule schaffe das im Schnitt in rund 20 Minuten und koste 35.000 Euro.

Dobrindt forderte, dass sich die Autohersteller an Kaufanreizen und Prämien für Elektroautos beteiligen müssten. "Damit diese Autos interessanter werden, müssen sie preiswerter werden", sagte der Minister. "Ich habe keine ideologischen Vorbehalte gegen Kaufanreize."

Betrieben werden sollen die neuen Ladesäulen unter anderem von privaten Investoren, etwa Supermarktketten, Shopping-Centern oder Baumärkten.