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Die Deutsche Flugsicherung hat einem Pressebericht zufolge in diesem Jahr bereits mehr als 40 Zwischenfälle mit Drohnen verzeichnet. - Bild: Pixabay/Unsplash

Dies geht aus einer Statistik hervor, die der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vorliegt.

Immer mehr Hobbypiloten in Deutschland ließen Drohnen aufsteigen und behinderten damit in schwerwiegender Weise den Flugverkehr. In einigen Fällen hätten Passagierflugzeuge ihnen erst im allerletzten Moment ausweichen können, schreibt die Zeitung. In die Statistik sind Beeinträchtigungen von Rettungshubschraubern nicht eingerechnet.

Dennoch gibt es für den Gebrauch von Drohnen kaum gesetzliche Regeln. Wer eine Drohne kaufen will, braucht dafür keinen Führerschein. Für Hobbydrohnen mit weniger als fünf Kilo Gewicht und Elektromotor ist nicht einmal eine Aufstiegserlaubnis nötig.

Flugsicherung fordert Registrierungspflicht für Drohnenbesitzer

Das zuständige Bundesverkehrsministerium plant nach Recherchen der Zeitung zwar eine Kennzeichnungspflicht für Drohnen ab 500 Gramm, außerdem sollen private Drohnenflüge in mehr als 100 Meter Höhe verboten werden. Der deutschen Flugsicherung gehen die Pläne aber nicht weit genug. Sie fordert eine Registrierungspflicht für Drohnenbesitzer, wie es sie neuerdings in den Vereinigten Staaten gibt. Dort müssen Drohnenpiloten ihren Namen in einer Datenbank hinterlegen.