Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektrobranche gibt es eine Einigung: 3,4 Prozent mehr Geld, eine

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektrobranche gibt es eine Einigung: 3,4 Prozent mehr Geld, eine Einmalzahlung von 150 Euro, erste Schritte in Richtung geförderter Bildungsteilzeit sowie eine verbesserte Altersteilzeit. - Bild: Imago

Die Regelung gilt für bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigte. Sie erhalten vom 1. April an 3,4 Prozent mehr Geld, eine Einmalzahlung von 150 Euro, erste Schritte in Richtung geförderter Bildungsteilzeit sowie eine bessere Regelung der Altersteilzeit für untere Entgeltgruppen.

Die IG Metall hatte ursprünglich 5,5 Prozent mehr Geld gefordert. Der Verband Südwestmetall hatte stellvertretend für die übrigen Arbeitgeber zunächst eine Lohnerhöhung von 2,2 Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten angeboten – das hatte der Gewerkschaft nicht gereicht. Sie hatte daraufhin zu Warnstreiks in ganz Deutschland aufgerufen.

Zur Branche gehören viele mittelständische Firmen aus dem Maschinenbau, aber auch der Elektrokonzern Siemens sowie große Autobauer wie Daimler und Volkswagen und ihre Zulieferer.

IG Metall/Guido Kruschke