Jörg Hofmann

Die aktuelle Forderung der IG Metall ist laut Gewerkschaftschef Jörg Hofmann ein Beitrag zur Stabilisierung der Konjunktur. - Bild: IG Metall

Zudem will die IG Metall einen individuellen Anspruch auf Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden für einen Zeitraum von bis zu 24 Monaten durchsetzen. Das beschloss der Vorstand der Gewerkschaft am Donnerstag in Frankfurt.

"Diese Forderung trägt der hervorragenden wirtschaftlichen Situation der Branche Rechnung, sie stärkt die Binnennachfrage und leistet einen Beitrag zur Stabilisierung der Konjunktur", sagte Jörg Hofmann, Erster Vorsitzender der IG Metall.

Die Verhandlungen starten ab dem 15./16. November in den Tarifgebieten. Die Tarifverträge sowie die Friedenspflicht laufen am 31. Dezember 2017 aus.

VDMA warnt vor überzogenen Forderungen der IG Metall

Der VDMA sieht die Gefahr, dass ein überhöhter Tarifabschluss zahlreichen Maschinenbauern die Luft zum Atmen nehmen würde. Die IG Metall hatte eine 28-Stundenwoche und sechs Prozent Lohnerhöhung ins Spiel gebracht.

„Weder ist der Einstieg in die 28-Stundenwoche, noch eine Lohnerhöhung um 6 Prozent für viele unserer Unternehmen verkraftbar“, warnt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. mehr...