Ist eine weitere Kanzlerschaft von Angela Merkel gut für die Industrie?

Ja - Angela Merkel steht mit ihrem Programm für eine verlässliche Wirtschaftspolitik.
27% (17 Stimmen)
Bis zu einem gewissen Punkt - sie ist in manchen Fragen, die die Industrie betreffen, schon sehr altbacken und knöchern.
19% (12 Stimmen)
Nein - sie steht für eine veraltete und überkommene Industriepolitik, die nicht mehr in die Zeit passt.
55% (35 Stimmen)

Insgesamt haben 64 User an unserer Umfrage teilgenommen.

Die Kandidatur Angela Merkels (CDU) für eine vierte Amtszeit als Bundeskanzlerin stößt bei Arbeitgebern und Industrie auf großen Rückhalt. "Der deutschen Wirtschaft ist sie eine verlässliche Partnerin in unruhigen Zeiten", sagte Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer auf Nachfrage.

Merkel habe das Land mit Besonnenheit durch die Krisen der vergangenen Jahre gesteuert. "Deutschland ist heute wirtschaftlich und politisch der Hort der Stabilität in Europa", meinte Kramer und schreibt der Kanzlerin einen Gutteil dieses Erfolges zu.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verweist auf eine Rede von Verbandspräsident Ulrich Grillo vom Oktober. An der Einschätzung habe sich nichts geändert. Er wünsche der Kanzlerin weiter viel Erfolg auf der politischen Bühne, "die ich mir ganz persönlich nicht ohne eine Angela Merkel vorstellen kann", hatte Grillo auf dem Tag der Industrie gesagt.

Gleichwohl hatte die Wirtschaft in den vergangenen Jahren der großen Koalition ein fehlendes wirtschaftspolitisches Profil der Kanzlerpartei CDU beklagt. Mindestlohn, Rente mit 63 und Mütterrente hat Merkel als Projekte ihrer Koalitionspartner allesamt mitgetragen und durchgesetzt.

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