Die Wirtschaft der Eurozone ist im Juni dank kräftiger Zuwächse bei Auftragseingang und

Die Wirtschaft der Eurozone ist im Juni dank kräftiger Zuwächse bei Auftragseingang und Beschäftigung besser in Schwung gekommen. - Bild: Fotolia/Kleemann

Der Sammelindex für die Produktion der Privatwirtschaft der Eurozone, der Industrie und Dienstleistungen umfasst, stieg im Juni auf 54,2 Zähler von 53,6 im Vormonat, wie das Markit-Institut bei einer zweiten Veröffentlichung berichtete.

Beim ersten Ausweis war ein Anstieg auf 54,1 Punkte gemeldet worden. Volkswirte hatten eine Bestätigung dieses Werts erwartet. Bereits ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer des Markit-Instituts ein Wachstum.

“Damit schnitt die Eurozone im zweiten Quartal auch insgesamt so gut ab wie seit vier Jahren nicht mehr”, erklärte Markit. Auch das Beschäftigungswachstum hielt sich auf dem Vierjahreshoch vom Mai.

“Den Umfragedaten zufolge dürfte das Eurozone-BIP im zweiten Quartal 2015 um 0,4 Prozent steigen, angeführt von Spanien und Irland und der robusten Konjunkturentwicklung in Deutschland”, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. “Überdies gewann der Aufschwung in Italien und Frankreich weiter an Dynamik.”

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Servicebereich stieg auf 54,4 Punkte von 53,8 im Vormonat. Der erste Ausweis wurde damit – wie von Ökonomen erwartet – bestätigt.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 5.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht