Japan

Zwischen Japan und der EU ist ein Freihandelsabkommen ausgehandelt worden. - Bild: Pixabay

"Genau zur richtigen Zeit erfüllen wir unser Versprechen und beschließen das Abkommen", erklärte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. "Die EU und Japan teilen die gleiche Vorstellung für eine offene und regelbasierte Weltwirtschaft, die höchste Standards garantiert", ergänzte die Schwedin.

Mit dem Vertrag setzen Europa und Japan ein Ausrufezeichen gegen die protektionistische Politik von US-Präsident Donald Trump. Der hatte seinen engen Verbündeten Japan brüskiert, indem er Anfang des Jahres aus dem Transpazifischen Freihandelsabkommen ausgestiegen war.

Die EU und das ostasiatische Inselreich verhandelten seit dem Sommer die technischen Details des Paktes. Die Einigung sehen nun beispielsweise vor, dass die hohen Zölle auf Käseexporte nach Japan für die meisten Sorten abgeschafft werden, genau wie für Wein. Die Europäer sollen künftig auch mehr Rindfleisch nach Japan liefern dürfen. Die Zölle auf Schweinefleisch entfallen fast vollständig.

Europäische Unternehmen sollen sich außerdem in großen japanischen Städten um öffentliche Aufträge bewerben können. Während Japan seinen Agrarmarkt öffnet, kommt die EU dem Land im Automobilsektor entgegen. Es soll aber Übergangsfristen geben, bis der Markt vollständig für die japanischen Konzerne geöffnet wird.

Dem Abkommen müssen nun die EU-Mitgliedstaaten und das EU-Parlament zustimmen. Die EU und Japan würden mit dem Abkommen eine Freihandelszone für 600 Millionen Konsumenten schaffen, die für rund ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung stehen.

  • Porsche 911 GT3

    Klar, dass ein Porsche auch im Ausland Begehrlichkeiten weckt, verwundert nicht. Aber auch "normale" deutsche Autos sowie Trucks, Busse und Landfahrzeuge sind Verkaufsschlager im Ausland. Im folgenden die wichtigsten Exportländer für die deutschen Hersteller. - Bild: Pixabay

  • Polen, Flagge

    Platz 10: Polen führte 2016 laut Statistischem Bundesamt Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von rund 6.314.175.000 Euro. - Bild: Pixabay

  • Amsterdam, Grachten, Niederlande

    Platz 9: Auch entlang der Amsterdamer Grachten sind natürlich deutsche Fahrzeuge unterwegs. Die Niederlander importierten 2016 Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von circa 6.728.310.000 Euro. Das geht aus einer Statistik des Statistischen Bundesamtes hervor. - Bild: Pixabay

  • Alpen, Österreich

    Platz 8: Österreich. Die Alpenrepublik führte 2016 für gut 7.187.142.000 Euro deutsche Kraft- und Landfahrzeuge ein. - Bild: Pixabay

  • Atomium, Belgien, Brüssel

    Platz 7: Auch der siebte Platz in unserem Ranking geht an eines der deutschen Nachbarländer. Belgien importierte 2016 Kraft- und Landfahrzeuge im Wert von 7.329.124.000 Euro. - Bild: Pixabay

  • Spanien, Flagge

    Platz 6: Spanien. Das Land importierte laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2016 für rund 9.019.161.000 Euro Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland. - Bild: Pixabay

  • Cinque Terre, Italien

    Platz 5: Italien. Entlang der italienischen Küste rund um Cinque Terre lassen sich sicher schöne Autotouren machen. Die Italiener führten 2016 deutsche Kraft- und Landfahrzeuge im Wert von 11.476.864.000 Euro ein. - Bild: Pixabay

  • Eiffelturm, Paris, Frankreich

    Platz 4: Frankreich. Die Franzosen importierten 2016 Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von 15.593.382.000 Euro. - Bild: Pixabay

  • Große Mauer, China

    Platz 3: China. Das Reich der Mitte schafft es in unserem Ranking aufs Treppchen. China importierte 2016 Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von 19.887.703.000 Euro. - Bild: Pixabay

  • Big Ben, London, Großbritannien

    Platz 2: Großbritannien. Die Briten führten 2016 laut Statistischem Bundesamt Kraft- und Landfahrzeuge aus Deutschland im Wert von circa 27.138.340.000 Euro ein. - Bild: Pixabay

  • Freiheitsstatue, USA, New York

    Platz 1: USA. Die Vereinigten Staaten importierten 2016 deutsche Kraft- und Landfahrzeuge im Wert von 27.731.676.000 Euro. Damit sind sie der Sieger unseres Rankings. - Bild: Pixabay