Euro

Die Geldmenge im Euroraum ist ein Indikator für Preisstabilität. Foto: pixabay_moerschy

Die breite Geldmenge M3 wuchs mit einer Jahresrate von 5,1 Prozent, wie die EZB mitteilte. Im Oktober hatte sie mit einer Rate von 5,3 Prozent zugelegt. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten für November eine Jahreswachstumsrate von 5,1 Prozent prognostiziert.

Im Durchschnitt der Monate September bis November blieb das M3-Wachstum stabil bei 5,1 Prozent. Volkswirte hatten diese Rate erwartet. Die engere Geldmenge M1 lag um 11,2 (Vormonat: 11,8) Prozent über Vorjahresniveau.

Die EZB sieht die breit gefasste Geldmenge M3 als zentrale Steuergröße, um Risiken für die Preisstabilität frühzeitig zu erkennen. Unter der Rubrik M3 fassen Volkswirte unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit Laufzeiten bis zu zwei Jahren zusammen.

Die gesamte Kreditvergabe im Euroraum lag im November um 2,7 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Im Oktober hatte sie im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent zugelegt. Die Kreditvergabe an die öffentliche Hand erhöhte sich im Jahresabstand um 7,8 (Vormonat: 6,9) Prozent. Die Kreditvergabe an den Privatsektor nahm um 1,2 Prozent (Vormonat: 1,0 Prozent) zu.

Das viel beachtete Volumen der an den privaten Sektor vergebenen Buchkredite lag, bereinigt um Verbriefungen und Verkäufe, um 1,4 (Vormonat: 1,2) Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Die Jahreswachstumsrate der an nicht-finanzielle Unternehmen vergebenen Kredite lag bei 0,9 (Vormonat: 0,6) Prozent. Das Volumen der an private Haushalte vergebenen Kredite stieg um 1,1 (Vormonat: 1,0) Prozent.