Die bei den Beratungen der EU-Finanzminister auf dem Tisch liegenden Reformvorschläge aus Athen

Die bei den Beratungen der EU-Finanzminister auf dem Tisch liegenden Reformvorschläge aus Athen sind nicht neu. - Bild: Giordano Aita/Fotolia.com

Sie konnten letzte Woche allerdings nicht mehr diskutiert werden, da die Finanzminister zuerst den Ausgang des Referendums abwarten wollten, wie ein griechischer Regierungsvertreter mitteilte.

Der Vertreter fügte hinzu, dass die griechische Regierung derzeit die Stellungnahmen der Gläubiger zu den Vorschlägen abwartet. Nach der Eurogruppe am Nachmittag werden am Abend auch die Staats-und Regierungschefs der Währungsunion über die akute Krise beraten.

Nach dem Sondertreffen der Eurogruppe ist deren Chef Dijsselbloem vor die Presse getreten. Er gehe davon aus, dass Griechenland in Kürze einen neuen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds stellen werde. Der Antrag stehe bevor und werde möglicherweise schon “in einigen Stunden” eingereicht, sagte Dijsselbloem. Zudem sagte er, die EZB werde die Situation Tag für Tag beobachten und neu bewerten.

Griechenlands Finanzminister will in Brüssel einen Verhandlungsvorschlag präsentieren, der sich im Wesentlichen mit dem Reformplan deckt, den die Griechen im Referendum abgelehnt hatten.

Dow Jones Newswires/Tagesschau/Guido Kruschke