Angela Merkel

Mit der Arbeit der Kanzlerin sind nur noch 46 Prozent der Befragten zufrieden. Das sind 12 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und damit der schwächste Wert Merkels seit Mitte 2011. - Bild: Bundesregierung/Steins

Vier von fünf haben nicht den Eindruck, dass die Regierung die Flüchtlingssituation in Deutschland im Griff hat, wie aus dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend hervorgeht.

Nur 18 Prozent sind der Auffassung, dass die Regierung Herr der Lage sei. Auch für die Begrenzung des Flüchtlingsstroms durch eine jährliche Obergrenze, die Merkel entschieden ablehnt, findet sich eine deutliche Mehrheit. Zwei Drittel der Bevölkerung sind dafür, während ein Drittel dagegen ist. In der Union sorgt die Frage für erhebliche Spannungen zwischen Merkels CDU und der bayerischen Schwesterpartei CSU.

Die Unzufriedenheit mit der Politik der offenen Tür treibt der AfD immer neue Wähler zu. Wenn am Sonntag gewählt würde, bekäme die Alternative für Deutschland 12 Prozent. Das ist der höchste Wert, der je im Deutschlandtrend für die Partei gemessen wurde.

Die Union erreicht in der Wählergunst nur noch 35 Prozent und damit 4 Prozentpunkte weniger als im Vormonat. Die SPD bleibt bei 24 Prozent. Die Linke kommt auf 9 Prozent, die Grünen auf 10 Prozent.

Mit der Arbeit der Kanzlerin sind nur noch 46 Prozent der Befragten zufrieden. Das sind 12 Prozentpunkte weniger als im Vormonat und damit der schwächste Wert Merkels seit Mitte 2011. Sie rangiert auf der Liste der beliebtesten Politiker auf Rang 3 hinter Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).