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Der Konflikt ist in diesem Jahr besonders hart, weil Gewerkschaft und Arbeitgeber mit vollkommen unterschiedlichen Einschätzungen der Wirtschaftslage operieren. - Bild: kru

Der Leiter des Bezirks Küste, Meinhard Geiken, sagte der Süddeutschen Zeitung: "Wir sind auch auf unbefristete Streiks vorbereitet." Zudem wies er auf das neue Streikkonzept hin, das die Gewerkschaft im Herbst beschlossen hatte. Dazu gehört, einzelne Betriebe für 24 Stunden lahmzulegen. "Ob wir dieses Instrument benötigen, wird sich in den weiteren Verhandlungen erweisen", sagte Geiken.

Als vorentscheidend gilt der 28. April. Dann verhandeln alle IG-Metall-Bezirke parallel mit den Arbeitgebern, was ungewöhnlich ist. Um 24.00 Uhr an diesem Tag endet die Friedenspflicht.

Der Konflikt ist in diesem Jahr besonders hart, weil Gewerkschaft und Arbeitgeber mit vollkommen unterschiedlichen Einschätzungen der Wirtschaftslage operieren. Die IG Metall fordert Lohnerhöhungen von 5 Prozent und beruft sich dabei auf positive Prognosen der Wirtschaftsforscher. Die Arbeitgeber wiederum zeigen sich pessimistischer und argumentieren zudem, schon bei den vergangenen Tarifrunden seien die Abschlüsse zu hoch gewesen.