Greiffenberger aufgrund von Nachfrageschwäche 400.000 im Minus. - Bild: Greiffenberger

Greiffenberger aufgrund von Nachfrageschwäche 400.000 im Minus. - Bild: Greiffenberger

Greiffenberger schließt das Geschäftsjahr 2014 laut vorläufigen Zahlen mit einem Verlust ab. Das Konzernjahresergebnis nach Steuern betrug rund minus 400.000 Euro nach plus 1,3 Millionen Euro ein Jahr zuvor.

Das Ergebnis je Aktie verschlechterte sich damit auf minus 0,09 Euro nach plus 0,27 Euro im Jahr 2013. Für das laufende Jahr zeigte sich der Alleinvorstand der familiengeführten Industrieholding mit Sitz in Marktredwitz, Stefan Greiffenberger, aber verhalten zuversichtlich. Umsatz und Ertrag sollten 2015 deutlich wachsen, auch wenn der Jahresauftakt verhalten gewesen sei und sich das laufende Jahr “ergebnisseitig noch als Übergangsjahr herausstellen” könnte.

Ursache für das schlechte Ergebnis 2014 war laut Greiffenberger “der unerwartet schwache Auftragseingang Mitte des Jahres”, insbesondere durch eine Nachfrageschwäche in Deutschland. Deswegen hatte die in den Bereichen Antriebstechnik, erneuerbare Energien und Kanalisierungstechnologie tätige Gruppe im August ihre Jahresprognose angepasst. Diese Prognose sei mit einem Umsatz von 152,2 Millionen (2013: 155,2 Millionen) Euro und einem operativen Gewinn (EBIT) von 2,4 Millionen (Vorjahr: 6,0 Millionen) Euro erreicht worden.

Der Einbruch betraf vor allem den Bereich Antriebstechnik, der den Löwenanteil zum Konzernumsatz beiträgt. Der Anteil am Umsatz der gesamten Gruppe sank allerdings von zuvor 63,5 auf 61,6 Prozent im vergangenen Jahr. Das Exportgeschäft entwickelte sich gruppenweit positiv. Die Auslandsumsätze stiegen auf 101,0 nach 94,4 Millionen Euro. Die Exportquote erhöhte sich auf 66 nach 61 Prozent. Besonders gut entwickelten sich die Geschäfte in den USA, China und einigen europäischen Ländern.

Mit Blick auf das laufende Jahr verwies der Vorstand auf einen leicht über Plan liegenden Auftragseingang zu Jahresbeginn, während der Umsatz “noch hinter Plan und Vorjahr liegt”. Wegen der zu erwartenden positiven Umsatzentwicklung und Anstrengungen zur Kostenverbesserung rechnet Greiffenberger mit einer Rückkehr zum Wachstumskurs.

Dow Jones/Florian Guggumos