Der bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer will die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G unterstützen.

Der bayerische Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer will die Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G unterstützen. - Bild: Knüpffer

Stillstand ist Rückschritt“, warnte der bayerische Minister für Wirtschaft, Energie und Technologie, Franz Josef Pschierer, bei der Eröffnung der Automatica. Jetzt müssten gemeinsam ein paar Dinge im Bereich Infrastrukur angegangen werden, denn beispielsweise beim Thema Mobilfunk, Breitband und 5G sei die Wirtschaft nicht so weit, wie sie sein könnte.

Es dürfe nicht sein, dass man auf den bayerischen Autobahnen nicht störungsfrei telefonieren könne, sagte der Wirtschaftsmister. Das passe nicht zu einem modernen Industriestandort. „Die Mobilfunkbetreiber haben die klare Verantwortung für diese Infrastruktur an den Fernstraßen“, forderte Pschierer.

Er wies besonders auf den neuen Mobilfunkstandard 5G und seine Bedeutung für die industrielle Produktion in der Industrie 4.0 hin. Damit diese Technologie gefördert wird, werde künftig bei der Faunhofer Gesellschaft ein Testsystem für 5G installiert und das Wirtschaftsministerium werde einen Call für 5G-F&E-Projekte veröffentlichen.

Auch versprach Pschierer, das Förderinstrument des Digitalbonus künftig weiter zu nutzen. 7 000 Anträge seien bereits im Rahmen dieses Programms eingegangen. Bis zum Jahr 2023 sei dieser Digitalbonus im Haushalt abgesichert.

Nach Ansicht des bayerischen Ministers eröffnen sich derzeit für die Unternehmen die besten Chancen bei den Zukunftsthemen Autonomes Fahren, Künstliche Intelligenz und Additive Fertigung. Dabei sollen sie durch Forschungseinrichtungen wie DLR und TU München unterstützt werden, sodass Bayern künftig eine Vorreiterrolle bei Robotersystemen einnehmen könne.

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