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Mit einer "Investitions- und Wachstumsoffensive" solle nach dem Willen des Ministers die Wettbewerbsschwäche Griechenlands überwunden werden (Bild: Bundeswirtschaftsministerium).

BERLIN (DJ/gk). Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) plant nach Informationen des “Handelsblattes” (HB – Montagausgabe) eine Konferenz über Investitionsmöglichkeiten deutscher Unternehmen in Griechenland. Zusammen mit den Präsidenten von mehr als 20 Wirtschaftsverbänden wolle Rösler am Mittwoch beraten, unter welchen Voraussetzungen sich die Firmen in dem verschuldeten Euro-Staat engagieren wollen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise. Die deutsche Wirtschaft habe bereits Interesse an einem Engagement in Griechenland signalisiert.

Mit einer “Investitions- und Wachstumsoffensive” solle nach dem Willen des Ministers die Wettbewerbsschwäche Griechenlands überwunden werden. Unter anderem biete Rösler “administrative Hilfe” beim Aufbau wettbewerblicher Strukturen und bei der Modernisierung der griechischen Verwaltung an.

Auch der BDI arbeitet demnach bereits an einem Konzept, um das Wachstumspotenzial Griechenlands zu stärken. Der Verband schätzt die möglichen Investitionen in den kommenden Jahren auf etwa 50 Mrd Euro.