Deutsche Firmen investieren vermehrt in den USA, sagt der aktuelle AHK World Business Outlook

Deutsche Firmen investieren vermehrt in den USA, sagt der aktuelle AHK World Business Outlook. - Bild: Pixabay

Das geht aus dem am Sonntag bekanntgewordenen "World Business Outlook" der AHK hervorgeht, über den zuvor die "Wirtschaftwoche" berichtet hat.

Für knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen in den USA sind demnach die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen jedoch ein Risiko für die eigenen Geschäfte. Zuletzt habe US-Präsident Donald Trump mit der Einführung von Importzöllen auf Stahl und Aluminium sowie einem Handelsstreit mit China die Sorge vor einem weltweiten Handelskrieg geschürt, heißt es.

Die Umfrage erfolgte im März und April. Seither ist der Handelskonflikt der USA mit China und der EU weiter eskaliert.

"Die US-Steuerreform erzielt bei den deutschen Unternehmen offenbar die von Präsident Donald Trump erhoffte Wirkung", sagte der DIHK-Präsident Eric Schweitzer der "Wirtschaftswoche". Mit der Senkung des Unternehmensteuersatzes von 35 auf 21 Prozent und Sofortabschreibungen für Investitionen sei es attraktiver geworden, Produktions- und Vertriebsaktivitäten in den USA anzusiedeln.

Aus dem AHK-Bericht geht weiter hervor, dass 53 Prozent der befragten deutschen Unternehmen in den USA mehr Mitarbeiter einstellen wollen; nur fünf Prozent planten mit weniger Beschäftigten.

Zu den Konjunkturerwartungen insgesamt hieß es, 40 Prozent der weltweit gut 5100 befragten Unternehmen erwarteten in den kommenden zwölf Monaten eine positive Entwicklung vor Ort. Zwar würden mehr Handelshemmnisse beobachtet und es seien politische Krisen spürbar. "Die weltweite Konjunktur schlägt sich jedoch derzeit noch wacker." Davon profitiere die deutsche Wirtschaft.

  • Saarland

    Mit einer Quote von nur 1,2 Prozent bildet das Saarland in diesem Ranking das Schlusslicht auf Platz elf. - Bild: Pixabay

  • Hamburg

    Nur 1,3 Prozent beträgt die Quote in Hamburg. Damit landet das Bundesland auf Platz zehn. - Bild: Pixabay

  • Schleswig-Holstein

    Mit einer Quote von 1,8 Prozent belegt Schleswig Holstein den neunten Platz. - Bild: Pixabay

  • Hessen

    Paltz acht geht an Hessen, mit einer Nettoinvestitionsquote von 1,9 Prozent. - Bild: Pixabay

  • Neue Bundesländer

    Selbst zusammen schaffen es die Bundesländer Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg nur auf 2 Prozent und den siebten Platz. - Bild: Pixabay

  • NRW

    Nordrhein-Westfalen landet mit einer Quote von 2,2 Prozent auf Platz sechs. - Bild: Pixabay

  • Bremen

    Bremen findet sich mit glatten 3 Prozent auf Platz fünf wieder. - Bild: Pixabay

  • Niedersachsen

    Mit 3,6 Prozent schafft es Niedersachsen auf Platz vier. - Bild: Pixabay

  • Rheinland-Pfalz

    Rheinland-Pfalz teilt sich den vierten Platz mit Niedersachsen: mit einem Wert von ebenfalls 3,6 Prozent. - Bild: Pixabay

  • Berlin

    Der dritte Platz geht an Berlin, mit einer Quote von 4,2 Prozent. - Bild: Pixabay

  • Bayern

    Platz zwei in diesem Ranking belegt Bayern: hier liegt die Quote bei 4,4 Prozent. - Bild: Pixabay

  • Baden Württemberg

    Als besonders investitionsfreudig erscheinen die Familienunternehmen in Baden-Württemberg: hier liegt die Quote bei 4,9 Prozent und das Bundesland damit auf Platz eins. - Bild: Pixabay