Die deutschen Exporteure werden immer pessimistischer.

Die deutschen Exporteure werden immer pessimistischer. - Bild: Pixabay

Die von ihm erhobenen Exporterwartungen fielen im Juni von 13,6 auf 12,4 Punkte. Das ist der siebte Rückgang in Folge und der tiefste Stand des Indikators seit Dezember 2016.

"Die nachlassende weltwirtschaftliche Dynamik hinterlässt ihre Spuren bei den deutschen Exporteuren", kommentierte Ifo-Präsident Clemens Fuest die Umfrageergebnisse. Die Befragung stützt sich auf etwa 2300 Meldungen von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes.

Erstmals seit Dezember 2016 gehe die deutsche Autoindustrie von keinen Zuwächsen bei ihren Exporten mehr aus, erklärte das Ifo-Institut. Auch die Erwartungen der Elektroindustrie sowie der Nahrungsmittelhersteller erhielten einen deutlichen Dämpfer. Deutlich optimistischer seien dagegen die Hersteller aus der Textil- und Bekleidungsbranche gewesen.

Am Montag war das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster wirtschaftlicher Frühindikator, zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Monaten gefallen. Experten hatten vor allem den von den USA ausgehenden Handelskonflikt sowie den Streit über die Asylpolitik zwischen CDU und CSU dafür verantwortlich gemacht. Zuletzt hatten mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute, darunter auch das Ifo-Institut, ihre Wachstumsprognosen für Deutschland in diesem Jahr stark reduziert.

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