Im Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und GDL wurde das Schlichtungsverfahren einvernehmlich

Im Tarifstreit zwischen Deutscher Bahn und GDL wurde das Schlichtungsverfahren einvernehmlich beendet. - Bild: dpa

Wie “Spiegel Online” berichtet, haben sich beide Seiten am Dienstagabend geeinigt. Brandenburgs früherer Regierungschef Matthias Platzeck hatte gemeinsam mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die Schlichtung geleitet.

Die Tarifverträge wurden bereits unterzeichnet. Zentrale Ergebnisse der Verhandlungen sind Einkommenserhöhungen und eine Verkürzung der Arbeitszeit.

  • Die Entgelte steigen bereits zum 1. Juli um 3,5 Prozent und am 1. Mai nächsten Jahres um weitere 1,6 Prozent
  • Einmalzahlung von 350 Euro
  • 2018 sinkt laut GDL-Chef Claus Weselsky die wöchentliche Arbeitszeit des Zugpersonals um eine Stunde auf 38 Stunden. Zudem gibt es Regelungen zur Altersteilzeit und zu Überstunden sowie Neueinstellungen

Vor der Schlichtung war der insgesamt ein Jahr dauernde Konflikt festgefahren. Neunmal hatten die Mitglieder der GDL die Züge stehen lassen und den Bahnverkehr in großen Teilen zum Erliegen gebracht.

Spiegel Online/Focus/Guido Kruschke