Donald Trump, US-Flagge

Setzt weiter voll auf "America First": US-Präsident Donald Trump. - Bild: Pixabay

Trump erklärte im Rahmen der Unterzeichnung des Dekrets, dass diese Maßnahme ein „kräftiges Signal an die Welt“ sei, dass die USA ihre Arbeitskräfte und deren Jobs verteidigten. Das sei ganz im Sinne seines Credos „America First“. Konkret geht es um die sogenannten H-1B-Visa: Ausländische Fachkräfte müssen dafür neben entsprechender Qualifikation auch die Stellenzusage eines US-Unternehmens vorweisen. Das Visum gilt zunächst für drei Jahre und kann bei Bedarf verlängert werden.

Trump möchte nun die Vergabepraxis überarbeiten lassen. Er sagte im Rahmen seines Besuchs bei einem Werkzeughersteller in Wisconsin: „Im Moment werden H-1B-Visa bei einer komplett zufälligen Lotterie vergeben – das ist falsch.“ Sein Vorschlag: Nur noch die bestbezahltesten und qualifiziertesten Bewerber sollen die Visa bekommen. Ganz wichtig dabei sei: Diese Visa sollten niemals dazu genutzt werden, amerikanische Arbeitnehmer zu ersetzen.

Einer der Gründe warum sich Trump zu diesem Schritt entschieden haben könnte: Vergangenes Jahr stellten die USA insgesamt rund 180.000 dieser Visa aus, der Großteil davon ging an etwa 127.000 Inder. Aber eigentlich ist die Anzahl der Visa pro Jahr gesetzlich auf 85.000 beschränkt. Das heißt in der Praxis ist die Zahl dank verschiedener Ausnahmen deutlich größer. Durch das Dekret sind nun Justiz-, das Arbeits- und das Außenministerium sowie die Heimatschutzbehörde aufgefordert, neue Regeln auszuarbeiten.

Durch die neuen Regeln keine billigen Arbeitskräfte mehr ins Land kommen. Gemeint sind damit insbesondere die amerikanischen Tech-Konzerne wie Google, Apple oder Amazon. Wie das Handelsblatt berichtet, werben gerade diese Unternehmen aus dem Silicon Valley gezielt um gut ausgebildete, ausländische Fachkräfte.

Fehlt bald qualifiziertes Personal?

Die Folge: Wie das Handelsblatt berichtet, fürchten nun amerikanische Technologie-Konzernen um qualifiziertes Personal. Schließlich würden von den 500 umsatzstärksten US-Unternehmen etwa drei Viertel auf indische Fachkräfte zurückgreifen, schreibt die New York Times. Die Zeitung beruft sich dabei auf Aussgagen des indischen IT-Verbands National Association of Software and Services Companies (NASSCOM).

Die Technologie-Konzerne des Silicon Valley begründen ihr Vorgehen mit der geringen Anzahl amerikanischer Bewerber. Deshalb bleibe ihnen nichts anderes übrig, als sich um ausländische Fachkräfte zu bemühen.

Das sind die beliebtesten Qualitätssiegel der Welt

  • Gerade noch in die Top 20 der beliebtesten Siegel hat es Spanien mit dem "Made in Spain" Label geschafft. - Bild: Pixabay

    Gerade noch in die Top 20 der beliebtesten Siegel hat es Spanien mit dem "Made in Spain" Label geschafft. - Bild: Pixabay

  • Irlands Qualitässiegel hat sich mit einem knappen Vorsprung zu den Iberen den 19. Platz erkämpft. - Bild: Pixabay

    Irlands Qualitässiegel hat sich mit einem knappen Vorsprung zu den Iberen den 19. Platz erkämpft. - Bild: Pixabay

  • Belgien verfehlte haarscharf den besseren Platz und hat für "Made in Belgium" damit Platz 18 für sich gepachtet. - Bild: Pixabay

    Belgien verfehlte haarscharf den besseren Platz und hat für "Made in Belgium" damit Platz 18 für sich gepachtet. - Bild: Pixabay

  • Ganz knapp an den Top 15 vorbeigerutscht ist "Made in Austria":  Österreich liegt dank der Doppelplatzierung von Dänemark und Neuseeland, auf Platz 17. Leivand!  - Bild: Pixabay

    Ganz knapp an den Top 15 vorbeigerutscht ist "Made in Austria": Österreich liegt dank der Doppelplatzierung von Dänemark und Neuseeland, auf Platz 17. Leivand! - Bild: Pixabay

  • "Made in Denmark" liegt gleich auf mit Neuseeland und teilt sich deshalb mit den "Kiwis" den 15. Platz. - Bild: Pixabay

    "Made in Denmark" liegt gleich auf mit Neuseeland und teilt sich deshalb mit den "Kiwis" den 15. Platz. - Bild: Pixabay

  • Neuseeland hat es mit den "Made in New Zealand" Produkten auf Platz 15 geschafft und findet sich damit gerade noch in den Top 15 wieder. - Bild: Pixabay

    Neuseeland hat es mit den "Made in New Zealand" Produkten auf Platz 15 geschafft und findet sich damit gerade noch in den Top 15 wieder. - Bild: Pixabay

  • Australien hat knapp Platz 13 verfehlt und findet sich mit "Made in Australia" somit unmittelbar hinter den Niederlanden auf Platz 14 wieder. - Bild: Pixabay

    Australien hat knapp Platz 13 verfehlt und findet sich mit "Made in Australia" somit unmittelbar hinter den Niederlanden auf Platz 14 wieder. - Bild: Pixabay

  • Auch überzeugen konnte die Niederlande mit den "Made in the Netherlands" Produkten und belegt damit den 13. Platz. - Bild: Pixabay

    Auch überzeugen konnte die Niederlande mit den "Made in the Netherlands" Produkten und belegt damit den 13. Platz. - Bild: Pixabay

  • Von wegen lang und weilig: Mit minimalem Vorsprung zu Platz 12 belegt "Made in Norway", gleichauf mit Nachbar Finnland, ebenfalls Platz elf. - Bild: Pixabay

    Von wegen lang und weilig: Mit minimalem Vorsprung zu Platz 12 belegt "Made in Norway", gleichauf mit Nachbar Finnland, ebenfalls Platz elf. - Bild: Pixabay

  • Durch die dreifach Platzierung des 8. Platzes von Japan, Frankreich und der USA liegt Finnland nun auf dem 11. Platz. - Bild: Pixabay

    Durch die dreifach Platzierung des 8. Platzes von Japan, Frankreich und der USA liegt Finnland nun auf dem 11. Platz. - Bild: Pixabay

  • Die USA liegt gleich auf mit Japan und Frankreich und besetzt demnach mit "Made in the USA" ebenso Platz acht. Great! - Bild: Pixabay

    Die USA liegt gleich auf mit Japan und Frankreich und besetzt demnach mit "Made in the USA" ebenso Platz acht. Great! - Bild: Pixabay

  • Auch das Label "Made in France" hat sich gut geschlagen und belegt zusammen mit Japan den 8. Platz. - Bild: Pixabay

    Auch das Label "Made in France" hat sich gut geschlagen und belegt zusammen mit Japan den 8. Platz. - Bild: Pixabay

  • Mithilfe der Spitzentechnologie hat Japan und somit das "Made in Japan" Label den 8. Platz gemacht. - Bild: Pixabay

    Mithilfe der Spitzentechnologie hat Japan und somit das "Made in Japan" Label den 8. Platz gemacht. - Bild: Pixabay

  • Va bene - Italien, das Land der Pizza und Spaghetti, hat sich mit dem "Made in Italy" Label auf Platz sieben gekämpft. - Bild: Pixabay

    Va bene - Italien, das Land der Pizza und Spaghetti, hat sich mit dem "Made in Italy" Label auf Platz sieben gekämpft. - Bild: Pixabay

  • Kanada belegt den 6. Platz und ist demnach knapp an den Top 5 vorbei gezogen. - Bild: Pixabay

    Kanada belegt den 6. Platz und ist demnach knapp an den Top 5 vorbei gezogen. - Bild: Pixabay

  • Überzeugen konnte auch Schweden mit dem "Made in Sweden" Label und belegt somit Platz fünf. - Bild: Pixabay

    Überzeugen konnte auch Schweden mit dem "Made in Sweden" Label und belegt somit Platz fünf. - Bild: Pixabay

  • "Made in the UK" hat nur amazingly knapp das Treppchen verpasst und findet sich folglich auf dem 4. Platz wieder. - Bild: Pixabay

    "Made in the UK" hat nur amazingly knapp das Treppchen verpasst und findet sich folglich auf dem 4. Platz wieder. - Bild: Pixabay

  • Mit knappem Vorsprung zum 4. Platz hat es das Label "Made in EU" auf Platz drei geschafft. - Bild: Pixabay

    Mit knappem Vorsprung zum 4. Platz hat es das Label "Made in EU" auf Platz drei geschafft. - Bild: Pixabay

  • Auf Platz zwei befindet sich die Schweiz, welche besonders durch ihre Authentizität überzeugen konnte. - Bild: Pixabay

    Auf Platz zwei befindet sich die Schweiz, welche besonders durch ihre Authentizität überzeugen konnte. - Bild: Pixabay

  • Auf Platz eins kommt das weltweit führenden Qualitätslabel „Made in Germany“. Vor allem die positiven Bewertungen in Qualität und Sicherheitsstandards sowie die große Beliebtheit von „Made in Germany“ über viele Ländergrenzen der Welt hinweg haben Deutschland zum ersten Platz verholfen. - Bild: Pixabay

    Auf Platz eins kommt das weltweit führenden Qualitätslabel „Made in Germany“. Vor allem die positiven Bewertungen in Qualität und Sicherheitsstandards sowie die große Beliebtheit von „Made in Germany“ über viele Ländergrenzen der Welt hinweg haben Deutschland zum ersten Platz verholfen. - Bild: Pixabay