Donald Trump, USA

Donald Trump hat Probleme mit dem aktuellen Freihandelsabkommen mit Südkorea. - Bild: Pixabay

US-Präsident Donald Trump habe ihn daher aufgefordert, ein Treffen von Vertretern beider Länder zu vereinbaren. Es soll bereits im August in Washington stattfinden.

Trump hat auch in der Handelspolitik die Parole "Amerika zuerst" ausgegeben. Multilaterale Abkommen mit vielen Mitgliedern sieht seine Regierung kritisch und setzt stattdessen lieber auf bilaterale Handelsverträge mit einzelnen Ländern.

Das transpazifische Freihandelsabkommen TPP kündigte Trump bereits auf, das nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta soll ab Mitte August neu verhandelt werden. Trump drohte aber, sollte es nicht zu Verbesserungen für die USA kommen, werde er Nafta aufkündigen.

Lighthizer erklärte, die Exporte der USA nach Südkorea seien seit Bestehen des Freihandelsabkommens Korus gesunken. Das Handelsdefizit der Vereinigten Staaten sei seitdem von 13,2 Milliarden Dollar auf 27,6 Milliarden Dollar gestiegen. "Das ist nicht das, was die Vorgängerregierung dem amerikanischen Volk versprochen hat, als sie die Ratifizierung forderte", sagte Lighthizer. "Wir können und werden es besser machen."