Die Preise für E-Autos seien noch zu hoch, "so dass bisher die Marktentwicklung deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt", heißt es in einem Neun-Punkte-Papier der SPD-Politikerin, aus dem die Süddeutsche Zeitung vom Mittwoch zitiert.

Stattdessen brauche es "neben steuerlichen Anreizen eine Kombination aus einer verpflichtenden Quote für E-Fahrzeuge, verbunden mit einem staatlichen Kaufzuschuss", schreibt Hendricks. Es sei eine "bittere Ironie des VW-Skandals", dass sich mit den nun drohenden Strafzahlungen auch ein Programm zur Einführung von Millionen Elektroautos hätte finanzieren lassen.

Bisher hat die Bundesregierung Kaufprämien für E-Autos stets gemieden, ebenso verbindliche Quoten für den Anteil der Elektroautos. Stattdessen werden Besitzer für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

Privilegien beim Parken oder Benutzen von Bus-Spuren sollen Elektroautos attraktiver machen, auch die Forschung wird gefördert, schreibt die Süddeutsche. Von der Zielmarke, bis 2020 auf deutschen Straßen eine Million Autos zu etablieren, ist der Bund allerdings weit entfernt.