VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann möchte die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen der EU mit den USA wieder aufnehmen.

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann möchte die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen der EU mit den USA wieder aufnehmen. - Bild: VDMA

Laut einer Mitteilung des VDMA wären die drohenden amerikanischen Zölle von 25 Prozent auf Stahl und 10 Prozent auf Aluminium wären eine Zäsur für die bestehende Welthandelsordnung WTO. Die fragwürdige Argumentation der “nationalen Sicherheit“ durch die US-Regierung könnte auch andere Staaten mit ähnlichen Argumenten auf den Plan rufen und die WTO insgesamt ins Wanken bringen

Über viele Jahrzehnte hinweg haben GATT und WTO dafür gesorgt, dass faire und vergleichbare Spielregeln im Welthandel bestehen. Dies war zum Vorteil sowohl der Industrie- als auch der Schwellenländer.

Die Lösung der handelspolitischen Fragen von heute kann nicht mit den Methoden von gestern erfolgen. In der Denkwelt von US-Präsident Donald Trump werden immer noch Endprodukte über Landesgrenzen hinweg verkauft, die durch Zölle verteuert werden. Heute werden aber vor allem Zwischenprodukte entlang komplexer Wertschöpfungsketten gehandelt und Behinderungen entstehen nicht durch Zölle, sondern zunehmend durch nicht-tarifäre Handelshemmnisse.

„Wir müssen deshalb in den Handelsbeziehungen zwischen der EU und den USA wieder in die Offensive gehen“, sagt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. „Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen diesen beiden Wirtschaftsblöcken müssen aus dem Tiefkühlfach geholt und wieder aufgetaut werden“, fordert er. Offiziell hat die US-Regierung den Verhandlungsprozess nie abgebrochen. „Ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU würde nicht nur das leidige Thema der bilateralen Zölle ein für alle Mal beenden, sondern auch das drängende Problem der unterschiedlichen technischen Regulierungen diesseits und jenseits des Atlantiks lösen“, resümiert Brodtmann.

VDMA

  • Niederlande im Maschinenbau

    Platz 10: 27 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015, 27 Milliarden Euro im Jahr 2016. Der stagnierende Umsatz im Maschinenbau verschafft den Niederlanden im Ranking den zehnten Platz. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Vereinigtes Königreich im Maschinenbau

    Platz 9: Der Umsatz des Vereinigten Königreichs ist von 42 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2015 auf 38 Milliarden Euro im Jahr 2016 gesunken. Dies reicht für Platz 8. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Indien im Maschinenbau

    Platz 8: Indien konnte seinen Umsatz im Bereich Maschinenbau von 2015 mit 39 Milliarden Euro um 2 Milliarden Euro leicht steigern. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Frankreich im Maschinenbau

    Platz 7: Frankreichs Umsatz im Bereich des Maschinenbaus ist in 2016 um eine Milliarde Euro leicht auf 48 Milliarden Euro gesunken. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Südkorea im Maschinenbau

    Platz 6: Einen Umsatzrückgang von 5 Milliarden Euro erfuhr Südkorea. Von 80 Milliarden Euro in 2015 sank der Umsatz im darauffolgenden Jahr auf 75 Milliarden Euro. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Italien im Maschinenbau

    Platz 5: Italiens Umsatz veränderte sich in den beiden analysierten Jahren nicht und blieb stetig bei 116 Milliarden Euro. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Japan im Maschinenbau

    Platz 4: Ein Umsatzplus von 24 Milliarden Euro konnte der japanische Maschinenbau erwirtschaften. Damit erreichte der Gesamtumsatz in 2016 im Bereich Maschinenbau 238 Milliarden Euro. - Quelle: Statista / Bild: Pixabay

  • Deutschland im Maschinenbau

    Platz 3: Deutschland konnte seinen Umsatz von 260 Milliarden Euro auf 262 Milliarden Euro leicht steigern. - Quelle: Statista / Bild: Germany_EU/Wikimedia/CC-Lizenz

  • USA im Maschinenbau

    Platz 2: Zweiter auf dem Treppchen ist die USA mit 335 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016, im Vergleich zu 351 Milliarden Umsatz im Jahr 2015. - Quelle: Statista / Bild: Lokal_Profil/Wikimedia/CC-Lizenz

  • China im Maschinenbau

    Platz 1: Fast drei Mal so hoch wie der Umsatz der USA ist der Chinas. Mit 964 Milliarden Umsatz knackt China zwar noch nicht ganz die vierstellige Marke, doch damit siegt chinas Maschinenbau deutlich. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz des Landes um 19 Milliarden Euro gesunken. - Quelle: Statista / Bild: Penyulap/Wikimedia/CC-Lizenz