Hamburger Hafen

Die USA wollen den Handel mit China neu gestalten. - Bild: Pixabay

Dies meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf ein Dokument, das vor den laufenden Handelsberatungen zwischen den USA und China erstellt worden sei. Demnach soll das US-Defizit bis Ende 2020 um mindestens 200 Milliarden US-Dollar gegenüber dem Jahr 2018 reduziert werden.

Die geforderte Reduzierung ist gewaltig. Dies zeigt ein Blick auf jüngste Zahlen: Im vergangenen Jahr betrug das Handelsdefizit der USA mit China 375 Milliarden Dollar. Dieser Betrag soll also um mehr als 50 Prozent verringert werden.

Außerdem werde China aufgefordert, einige staatliche Subventionen fallen zu lassen und den Schutz geistigen Eigentums im Land zu stärken. Fortschritte auf den Gebieten sollen einmal im Quartal überprüft werden. Die USA behalten sich dem Dokument zufolge auch das Recht vor, zusätzliche Einfuhrzölle zu erheben. China solle seinerseits aber auf Gegenmaßnahmen verzichten.

Derzeit befindet sich eine Delegation der USA in China, um mit chinesischen Regierungsvertretern über Streitigkeiten im Außenhandel zu beraten. Die amerikanische Delegation wird angeführt von Finanzminister Steven Mnuchin. Hauptstreitpunkte sind der hohe Importüberschuss der USA gegenüber China und der aus Sicht der USA laxe Umgang Chinas mit geistigem Eigentum wie Patenten.