ZF_EWallet

Das neue Bezahlsystem Blockchain Car eWallet vereinfacht das „Unterwegs-Laden“ von Elektrofahrzeugen und bietet viele weitere Vorteile. - Bild: ZF

Ob Parkhausgebühren automatisch zahlen, Mautgebühren abrechnen oder laden von Elektrofahrzeugen - die fahrende Geldbörse von ZF soll eine Vielzahl mobilitätsrelevanter Dienstleistungen abrechnen und zudem den sicheren Zugriff durch verschiedene Nutzer regeln. Mit dem Einsatz des Blockchain Car eWallet rechnet der Automobilzulieferer aus Friedrichshafen nicht erst im nächsten Jahrzehnt, schon im laufe diesen Jahres sollen mehr Details zur Technik bekanntgegeben werden.

Blockchain
Bild: ZF

Einen möglichen Einsatzbereich der Technik sieht ZF im "Zahlen im Vorbeifahren": Mit dem Car eWallet ließen sich Gebühren "on-the-go" abbuchen. Wird beispielsweise auf der morgendlichen Fahrt ins Büro eine Maut fällig, zahlt das Auto automatisch die Gebühren und erspart zeitraubendes Stehen in der Warteschlange.

Auch beim Aufladen der Batterie von Elektrofahrzeugen könnte die Abbuchung bald automatisch ohne manuellen Bezahlvorgang erfolgen. Per Micropayment können laut ZF selbst geringste Zahlungsbeträge verrechnet werden – etwa bei induktiven Ladungen am Zebrastreifen oder an der roten Ampel.

Warum gerade Blockchain?

WTechnische Basis des Car eWallet ist die Blockchain-Technologie. Sie ermöglichtes, wie ZF erklärt, geschäftliche Transaktionen nahezu in Echtzeit durchzuführen, ohne hierzu eine zentrale Instanz oder einen vertrauenswürdigen Dritten zu benötigen.

"Die Blockchain-Technologie basiert auf einer virtuellen, kryptografisch abgesicherten Kette aus Datenblöcken, in der alle Transaktionen gespeichert werden – und so eine Liste mit den Kontoständen aller Nutzer entsteht. Weil diese Liste auf zahlreichen Computern gespeichert und für alle Nutzer kontrollierbar ist, gilt das System als sehr sicher", argumentiert der Zulieferer.