Safran hat sich entschieden, in Ludwigsburg als Standort für ein neues Werk für Verteidigungsausrüstung zu bauen.Adrien Daste / Safran
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Summary:
Safran Electronics & Defense investiert fast 50 Millionen EUR in Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Das neue Kompetenzzentrum soll Anfang 2028 den Betrieb aufnehmen und Aktivitäten aus Murr übernehmen. Geplant sind mehr Kapazitäten für FOG-, PNT- und optronische Geräte sowie 200 neue Arbeitsplätze.
Warum Safran Ludwigsburg als neuen Standort wählt
Safran Electronics & Defense setzt bei der Erweiterung seiner Aktivitäten in Deutschland auf Ludwigsburg. Wie das Unternehmen am 9. Juni 2026 in Berlin mitteilt, investiert Safran fast 50 Millionen EUR in ein neues Werk für Verteidigungsausrüstung.
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Mit der Investition will das Unternehmen seine Produktions- und Wartungskapazitäten ausbauen. Zugleich soll die industrielle und technologische Präsenz von Safran Electronics & Defense in Deutschland gestärkt werden.
Die Investition wird durch die Verlagerung der Aktivitäten vom derzeitigen Standort in Murr umgesetzt. Diese sollen in ein neues Kompetenzzentrum in Ludwigsburg in Baden-Württemberg überführt werden.
Der neue Standort soll Anfang 2028 den Betrieb aufnehmen. Damit entsteht in Ludwigsburg ein neuer industrieller Schwerpunkt für Produktion und Wartung im Bereich Verteidigungsausrüstung.
Der neue Standort wird sich vor allem mit der Herstellung und Wartung von faseroptischen Gyroskopen, kurz FOG, und PNT-Geräten befassen. PNT steht für Positioning, Navigation, and Timing. Die Systeme kommen auf zivilen und militärischen Plattformen zum Einsatz.
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Darüber hinaus soll der Standort zusätzliche Kapazitäten für die Herstellung und Wartung tragbarer optronischer Geräte bieten. Damit erweitert Safran Electronics & Defense Germany sein technologisches Spektrum am neuen Standort.
200 neue Arbeitsplätze in Ludwigsburg geplant
Die Erweiterung der Produktionskapazitäten soll zur Schaffung von 200 Arbeitsplätzen führen. Gesucht werden insbesondere Ingenieure, Produktionstechniker, Qualitätsbeauftragte sowie Fachkräfte in den Bereichen Geschäftsentwicklung und Vertrieb.
Damit verbindet Safran die Standortentscheidung mit dem Ausbau industrieller Kompetenzen in Deutschland. Der neue Standort soll sowohl Produktions- als auch Wartungsaufgaben bündeln.
Marzell Schiller, CEO von Safran Electronics & Defense Germany, verweist auf die langjährige Rolle des Unternehmens im deutschen Verteidigungsumfeld: „Seit über 40 Jahren beliefert Safran Electronics & Defense Germany die deutschen Streitkräfte und Rüstungsunternehmen mit modernsten Lösungen, die von der PNT bis hin zu Optronik und Lenksystemen reichen“, betont Schiller.
Die neue Investition sieht das Unternehmen im Kontext der veränderten deutschen Verteidigungspolitik. Schiller erklärt: „Diese Investition, die im Zusammenhang mit dem Paradigmenwechsel in der deutschen Verteidigungspolitik (Zeitenwende) steht, wird es uns ermöglichen, unser Angebot „Made in Germany“ zu erweitern und Arbeitsplätze im Dienste der technologischen Souveränität Deutschlands zu schaffen. Sie stärkt die Position von Safran Electronics & Defense als bevorzugter industrieller Partner der Bundeswehr, der deutschen Regierung und der wichtigsten Akteure der nationalen Verteidigungsindustrie.“
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Mit Material von Safran
FAQ zum Safran-Werk in Ludwigsburg
• Was ist das Safran-Werk in Ludwigsburg? – Es ist ein neues Kompetenzzentrum von Safran Electronics & Defense für Produktion und Wartung von Verteidigungsausrüstung.
• Wann soll das Safran-Werk in Ludwigsburg starten? – Der neue Standort soll Anfang 2028 den Betrieb aufnehmen.
• Wie viel investiert Safran in das Werk in Ludwigsburg? – Safran Electronics & Defense investiert fast 50 Millionen EUR.
• Welche Produkte stehen im Safran-Werk im Fokus? – Im Mittelpunkt stehen faseroptische Gyroskope, PNT-Geräte und tragbare optronische Geräte.
• Wie viele Arbeitsplätze entstehen durch das Safran-Werk? – Die Erweiterung der Produktionskapazitäten soll 200 neue Arbeitsplätze schaffen.