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Sicherheit in der Produktion: Das Industrial Internet of Things weist noch erhebliche Sicherheitslücken auf. - Bild: T-Systems

Doch sind mit der Ausweitung des IIoT auch Sicherheits-Risiken in der Produktion verbunden. Erst kürzlich hat eine Studie von Tripwire gezeigt: In den meisten Unternehmen bildet es die größte Schwachstelle in Bezug auf Sicherheit vor Cyberangriffen.

Der aktuelle Angriff des Trojaners WannaCry hat dies eindrucksvoll demonstriert. Vom britischen Gesundheitssystem NHS, über die französischen Renault-Werke bis hin zur Deutschen Bahn sahen sich Unternehmen plötzlich vor die Wahl gestellt, ein Lösegeld zu zahlen oder für ihre Unternehmensprozesse relevante Daten für immer zu verlieren. Die Risiken von sicherheitsbedingten Ausfällen in der Produktion wurden für jeden sichtbar.

IT-Sicherheitsexperten von erheblichem Risikopotential des IIoT überzeugt

Im Januar 2017 haben Tripwire, ein Hersteller von Sicherheitslösungen, und Dimensional Research eine Studie über den derzeitigen Stand der IT-Sicherheit in IIoT veröffentlicht. 403 IT-Sicherheitsexperten wurden befragt. Das Ergebnis fiel ernüchternd aus. 51% erklärten, dass die IIoT-Systeme ihrer Unternehmen nicht auf solche Angriffe vorbereitet seien. Gleichzeitig gaben 96% der Befragten an, für 2017 mit einem erheblichen Anstieg der Attacken auf eben diese zu rechnen.

Wie Sicherheitsrisiken minimiert werden können

Vor Einführung der Industrie 4.0 arbeiteten die Operationssysteme der Industrie weitgehend isoliert voneinander. Schutzmaßnahmen vor digitalen Angriffen waren kaum erforderlich. Nun, mit der Digitalisierung und Vernetzung dieser Systeme, hat deren Sicherung vor Cyberangriffen erheblich an Bedeutung gewonnen. Der Angriff, den Hacker 2015 auf das Industrial Control System (ICS) eines westukrainischen Stromanbieters verübten, offenbarte welch unvorhersehbare Risiken bestehen. Rund 80.000 Kunden mussten mehrere Tage ohne Strom auskommen.

In Deutschland wird es noch eine ganze Weile dauern und erheblicher Ressourcen bedürfen, bis Industrienetze flächendeckend abgesichert sind. Ohne Einsatz entsprechender Sicherheitsmaßnahmen wird die Aufgabe kaum zu bewältigen sein. Eine weitere Studie des Marktforschungsunternehmens IDC zeigt, dass bereits 2018 70% der befragten Unternehmen Künstliche Intelligenz zur Absicherung ihrer Industrienetze nutzen wollen. Hierbei werden sie auf spezialisierte Dienstleister zurückgreifen müssen. Verfügen doch nur sie über das erforderliche Know-how, Personal und vor allem die entsprechenden Programme.

Spezialisierte Dienstleister können helfen

Die Absicherung des Industrial Internet of Things ist bereits ein schwieriges Unterfangen. Weit komplizierter gestaltet sich aber die Sicherung der damit verbundenen IT- und mobilen Systeme. Gelingt diese nicht, wird die Industrie 4.0 ihr Potential nie voll entfalten können.

Die Deutsche Telekom bietet dem Dach Magenta Security ein umfassendes Risiko-Management für Industrie-Netze: von der Beratung, über die Bereitstellung von Programmen zur Automatisierung ihrer Netzsicherheit und die Betreuung durch eine  eigene Sicherheits-Leitzentrale, bis hin zum Geländeschutz. Die Abwehr von Angriffen auf Industrieanlagen erfordert heutzutage schließlich einen ganzheitlichen Ansatz.

• Broschüre "Sicherheit im industriellen Internet der Dinge: Wie Unternehmen sich gegen Cyber-Angriffe wappnen können"

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