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Die Smart Factory organisiert nicht nur Geräte und Betriebsmittel eigenständig, sondern hält auch die Produktionsmaschinen wie Roboter verfügbar. - Bild: T-Systems

Smart Data und Algorithmen weisen in der intelligenten Fabrik den Weg: Die Smart Factory organisiert nicht nur Geräte und Betriebsmittel eigenständig, sondern hält auch die Produktionsmaschinen wie Roboter verfügbar. Dazu senden diese ihre Daten in die Cloud. Informationen, die sich analysieren und auch zur vorausschauenden Wartung nutzen lassen: Ausfälle lassen sich so vorausberechnen, Gegenmaßnahmen einleiten – dank Predictive Maintenance.

"Ob ein Bauteil ausfällt, lässt sich so bis zu sechs Tage vorher erkennen", sagt Fachexperte Norbert Deisenhofer von T-Systems. Die Großkundensparte der Telekom entwickelt Predictive-Maintenance-Lösungen für die Industrie. Alle Daten, die für die Analysen notwendig sind, sammeln die Roboter entweder über ihre Sensoren selbst sein. Verfügen ältere Maschinen nicht über die notwendigen Messfühler, so lassen sich diese auch über so genannte "Retrofit Lösungen" nachrüsten. Je mehr Informationen in die Berechnung einfließen, desto exakter sind die Prognosen.

Prototyp am Messestand

Auf der Hannover Messe zeigt T-Systems, wie das am Beispiel eines Industrieroboters aussehen kann. Am Messestand A40 in Halle 7 ist ein Roboterarm zu sehen, der Daten über Business-Intelligence-Anwendungen analysiert und in SAP-Systemen verfügbar macht. Das heißt: Erkennt das System Abweichungen von vorab definierten Schwellenwerten etwa aufgrund von Erschütterungen, weisen SAP-Servicemanagement und -Plantafel einem Techniker einen Auftrag zu. Reparaturanweisungen, Wartungsdokumente und Betriebsdaten des Roboters behält der Mitarbeiter über eine App auf seinem Tablet im Blick. Denn: Die mobile Applikation ist nahtlos in das SAP Customer Service (CS) und SAP Plant Maintenance (PM) integriert. So lassen sich Serviceaufträge schnell und unmittelbar bearbeiten.

"Erstmals zeigt T-Systems auf einer Messe, wie eine Lösung aussieht, die die gesamte Servicekette abbildet und optimiert – angefangen beim Sammeln von Daten über die Cloud bis hin zur Berechnung von Ausfällen und der Planung von Technikereinsätzen", sagt Deisenhofer.

Smarte Fabrik optimiert sich selbst

Der in Hannover vorgestellte Prototyp kann aber nicht nur Ausfälle vorhersagen, sondern zukünftig auch deren Ursachen immer besser und präziser erkennen. Möglich machen das Data-Mining-Applikationen. Dabei werden statistische Methoden systematisch auf große Datenbestände angewendet. Im Ergebnis lassen sich dann Trends und Abhängigkeiten aufdecken. Und: Je länger Daten gesammelt werden und desto mehr Daten für Auswertungen verfügbar sind, desto genauer werden die Vorhersagen.

Auf diese Weise wird es in Zukunft möglich, die Anlagen auch deshalb immer verfügbar zu halten, weil sich sogar Schwachstellen in der Konstruktion identifizieren lassen. Schwachstellen, die sich dann direkt beim Bau der nächsten Robotergeneration ausbessern lassen. So benachrichtigt die smarte Fabrik nicht nur eigenständig Monteure, ordert Ersatz- und Verschleißteile oder plant Servicearbeiten – sondern optimiert Geräte und Maschinen vollautomatisch und selbständig.

T-Systems auf der Hannover Messe 2017

Besuchen Sie die T-Systems auf der Hannover Messe in Halle 7, Stand A40. Hier finden Sie weitere Informationen zum Messeauftritt der Telekom und T-Systems. Bei Interesse an einem Termin mit den Fachexperten auf dem Stand können Sie sich hier anmelden: automotive@t-systems.com