Schweißnahtprüfsystem, Vitronic

Das optische Schweißnahtprüfsystem sichert in der Automobilindustrie die Produktqualität und sorgt für mehr Effizienz in der Fertigung. - Bild: Vitronic

Neu entwickelte Software-Algorithmen stellen die Datenbasis für eine automatische Nachbearbeitung von fehlerhaften Teilen bereit. VIRO WSI liefert somit die Grundlage für eine geschlossene Automatisierung. Das auf Lasertriangulation basierende Prüfsystem lässt sich flexibel in bestehende Produktionslinien integrieren und detektiert selbst kleinste Abweichungen an Löt- und Schweißnähten.

Die Prüflösung arbeitet präzise, konstant und reproduzierbar, unabhängig von Umgebungseinflüssen, so der Hersteller. Die direkte Prüfung in der Linie ermöglicht neben der Fehlererkennung schnelle Anpassungen im vorgelagerten Schweißprozess.

Das VIRO WSI System bietet optional Visualisierungsstationen für manuelle Nacharbeitsplätze. Hier werden die Prüfergebnisse der einzelnen Nähte am Bauteil für den Werker dargestellt. Zudem kann der Werker ausgeführte Nacharbeiten in das System eingeben und zusammen mit den Prüfergebnissen dokumentieren. Typischerweise werden mehrere VIRO WSI Systeme entlang der Fertigungsstufen in einer Linie eingesetzt. Bereits inspizierte Unterbaugruppen werden weiterverarbeitet und die neuen Nähte der Oberbaugruppe geprüft. Als sehr zweckmäßig erweist sich hierbei die Option, alle Inspektionsergebnisse an dem zusammengefügten Bauteil zu visualisieren. Das VIRO WSI System kann außerdem die Daten für eine automatische Nacharbeit bereitstellen.

Für eine durchgängige Automatisierung, die nicht durch notwendige manuelle Bearbeitung unterbrochen wird, bietet Vitronic optional einen Klassifikator, der detektierte Unregelmäßigkeiten bezüglich ihrer Weiterbehandlung automatisiert einteilt. Die Daten zur richtigen Nacharbeitsparametrierung werden dann an den Schweißroboter weitergegeben. Die automatische Nacharbeit wird im Regelfall erneut durch VIRO WSI geprüft.

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