BMW i8 Produktion

Die Produktion von Autos wird immer komplexer. Das hat Einfluss auf die Ausbildung der Mitarbeiter. - Bild: BMW

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„Wir haben die BMW Group konsequent auf die wichtigen Zukunftsfelder ausgerichtet und wollen unseren Kunden auch in Zukunft die besten Technologien anbieten“, erklärte Milagros Caiña-Andree, Personalchefin des Autobauers. Die Berufsausbildung spiele dabei eine Schlüsselrolle.

Das neue Ausbildungsjahr steht im Zeichen einer umfassenden Neuausrichtung der BMW Group Berufsausbildung: An den deutschen Werksstandorten werden erstmals drei neue Ausbildungsberufe und zwölf duale Studiengänge angeboten. In allen Berufen werden neue Lernformate eingeführt. In 18 Berufsbildern werden die Ausbildungsinhalte neu gestaltet.

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BMW hat die Berufsausbildung neu ausgerichtet

Im Zuge der Wandlung des gesamten Unternehmens und infolge der Digitalisierung hat BMW die Berufsausbildung neu ausgerichtet. Autonomes Fahren, Konnektivität, Elektrifizierung und Mobility Services seien dabei die leitenden Themen, wie der Autobauer in einer Pressemitteilung erklärte.

Diese neue Kompetenzen in Feldern wie Big Data und Data Analytics, agile Entwicklungsmethoden, künstliche Intelligenz, innovative Antriebe und Leichtbau, Robotics, Konstruktionstechnologien, Smart Production und Logistics.

Der Fachkräftebedarf in diesen Bereichen werde auch in Zukunft hoch sein, wie es seitens des Automobiherstellers heißt. Deshalb hat die Berufsausbildung der BMW Group das Ausbildungsportfolio auf die sogenannten MINT-Kompetenzen fokussiert und drei zusätzliche Berufsbilder eingeführt, beispielsweise den „Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung“.

Mit zwölf dualen Studiengängen hat BMW  außerdem ein komplett neues Programm in der Ausbildung etabliert. Mit ihm qualifiziert das Unternehmen Nachwuchskräfte mit Ambitionen zum Studium und Interesse an dessen praktischer Anwendung.

Mit einem Verbundstudium, das den Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik mit der Berufsausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik kombiniert, werden so beispielsweise Kompetenzfelder wie Big Data, Data Analytics und Robotics abgedeckt.

Gleichzeitig reichert BMW alle bestehenden Ausbildungsberufe mit den erforderlichen neuen Kompetenzen in den Schwerpunktthemen an. Das umfasst beispielsweise die Qualifizierung für elektrifizierte Antriebe und Hochvolttechnologie, Mensch-Roboter-Kollaboration, additive Fertigungsverfahren oder IT-Security.

Video: Startschuss für BMW 8er Produktion

Größter Umbau seit Bestehen der Berufsausbildung

„Diese umfassende Neuausrichtung ist der größte Kompetenzumbau, den wir seit Bestehen der Berufsausbildung in der BMW Group je gemacht haben“, erklärt Milagros Caiña-Andree.

In der Berufsausbildung bei BMW kommen schon heute viele digitale Lehr- und Lernformen zum Einsatz und sollen in Zukunft noch größeren Raum einnehmen. So lernen die Azubis beispielsweise die Programmierung von Fertigungsrobotern mittels Virtual Reality Brillen. Additive Fertigungsmethoden via 3D-Drucktechnologien gehören genauso zur Ausbildung wie etwa virtuelles Schweißen.

Lernen „in echt“ steht bei der BMW Group Berufsausbildung aber immer noch im Vordergrund. Neben den vielen Praxiseinsätzen in Fachabteilungen trägt dazu vor allem die „Juniorfirma“ bei, ein kleines Unternehmen im Unternehmen, das seit vielen Jahren komplett von Auszubildenden betrieben wird.

Mit dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres hat sich auch die Juniorfirma tiefgreifend gewandelt. Nun herrschen hier wirkliche „Start-Up“-Bedingungen und sie firmiert ab sofort unter dem Titel „TalentFactory“.

Die Auszubildenden sind tatsächliche „Gründer“, überlegen sich selbstständig Geschäftsmodelle und setzen diese in die Tat um. „Besser kann man unternehmerisches Handeln kaum erlernen“, findet auch Milagros Caiña-Andree.

„Wir sind zwar als Unternehmen ziemlich ‚grown-up‘, aber wenn man sich als junger Mitarbeiter mal durch ein reales Start-Up-Szenario durchgebissen hat, dann hat man mehr gelernt, als in vielen Stunden Theorie“, so die Personalchefin.

  • Chevrolet

    Platz 10: Chevrolet. Die GM-Tochter hat einen Markenwert von rund 12,8 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Audi TT

    Platz 9: Audi. Die VW-Tochter kommt auf einen Markenwert von circa 14,9 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Ford Mustang Lenkrad

    Platz 8: Ford. Der US-Autobauer hat einen Markenwert von 17,3 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Porsche 911

    Platz 7: Porsche. Der Sportwagenhersteller kommt auf einen Markenwert von rund 19 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Nissan Felge

    Platz 6: Nissan. Das japanische Unternehmen hat einen Markenwert von gut 19,4 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Honda

    Platz 5: Honda. Der Japan-Autobauer kommt auf einen Markenwert von 22,1 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • VW

    Platz 4: Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern hat einen Markenwert von rund 33,7 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • BMW M4

    Platz 3: BMW. Der Münchner Hersteller kommt auf einen Markenwert von fast 41,8 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Toyota Wasserstoffauto

    Platz 2: Toyota. Der japanische Automobilhersteller hat einen Markenwert von 43,7 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay

  • Mercedes Stern

    Platz 1: Mercedes-Benz. Das Unternehmen aus Stuttgart hat einen Markenwert von gut 43,9 Milliarden Dollar. - Quelle: Brand Finance / Bild: Pixabay