Porsche Produktion in Zuffenhausen

Die Porsche-Mitarbeiter werden für das erfolgreiche Geschäftsjahr belohnt. - Bild: Porsche

Die Mitarbeiter werden laut Porsche damit für ihren außerordentlichen Einsatz belohnt. Die freiwillige Zahlung setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: 9.000 Euro werden für die besonderen Leistungen der Porsche Belegschaft im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018 ausgezahlt. 700 Euro gibt es als Sonderbeitrag zur Porsche VarioRente oder zur individuellen Altersvorsorge.

Im Geschäftsjahr 2018 hatte der Sportwagenhersteller die Auslieferungen um vier Prozent auf 256.255 Fahrzeuge gesteigert. Der Umsatz legte um zehn Prozent auf 25,8 Milliarden Euro zu. Gleichzeitig stieg das operative Ergebnis um vier Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Die Rendite betrug 16,6 Prozent. Die Belegschaft wuchs um rund neun Prozent auf 32.325 Beschäftigte.

25.000 Porsche-Mitarbeiter profitieren von Sonderzahlung

Die Sonderzahlung für das Jahr 2018 wird an rund 25.000 Mitarbeiter der Porsche AG ausgezahlt, angepasst an die individuelle Arbeitszeit und die Firmenzugehörigkeit.

„Das Jahr 2018 war extrem herausfordernd. Es hat unserer Mannschaft einiges abverlangt. Dennoch ist es uns gelungen, die hohen Vorjahreswerte bei Umsatz, Ergebnis und Auslieferungen zu übertreffen und weitere begeisternde Fahrzeuge an den Start zu bringen“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.

"Ergebnis einer tollen Teamleistung"

 

Beispielhaft dafür stehe die achte Generation der Sportwagenikone 911, die im November in Los Angeles Weltpremiere feierte. Auch bei den umfassenden Vorbereitungen zum Produktionsstart des Taycan liege das Unternehmen im Plan. Blume: „Das alles ist das Ergebnis einer tollen Teamleistung. Wir sind stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen. Mit viel Leidenschaft und Herzblut arbeiten sie jeden Tag daran, die Marke Porsche erfolgreich in die Zukunft tragen.“

Die freiwillige Sonderzahlung wird mit dem April-Gehalt ausbezahlt. Sie orientiert sich nicht an den unterschiedlichen Entgeltgruppen, sondern wird einheitlich festgelegt. „Das ist unser Verständnis von Chancengleichheit. Wir wissen, dass jeder Porscheaner seinen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leistet und heben das mit unserer Herangehensweise nochmals deutlich hervor“, sagt Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen.

Mindestlöhne in der EU: So groß sind die Unterschiede

Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die gesetzlichen Brutto-Mindestlöhne pro Monat in diesen 22 EU-Ländern variieren enorm. Zwischen dem Gehalt des letzten und des ersten Platzes liegen Welten. Oder um es in Zahlen auszudrücken: 1.738 Euro. Zum Ländervergleich!

"Wir danken der ganzen Belegschaft"

Der Konzernbetriebsratsvorsitzende Werner Weresch: „Die Kollegen haben hervorragend für den Erfolg von Porsche gearbeitet. Für dieses Engagement gibt es mit der Sonderzahlung die Anerkennung für das Unternehmensergebnis, das die gesamte Mannschaft erwirtschaftet hat. Wir danken der ganzen Belegschaft für ihren Einsatz und ihre Flexibilität.“

Die Sonderzahlung 2018 liegt über der Sonder- und Jubiläumszahlung für das Jahr 2017, die sich insgesamt auf bis zu 9.656 Euro belaufen hatte. 9.300 Euro gab es als Sonderzahlung für das Geschäftsjahr 2017. Zusätzlich erhielten die Porsche-Mitarbeiter eine Jubiläumszahlung in Höhe von 356 Euro anlässlich von „70 Jahre Porsche Sportwagen“.

  • Ferrari

    Ferrari macht pro verkauftem Auto im Schnitt einen Gewinn von sage und schreibe 68.987 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Porsche Cayenne

    Auch Porsche hat eine starke Rendite. Der Sportwagenhersteller verdient pro Auto 16.780 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Maserati

    4.889 Euro bleiben als Gewinn hängen, wenn Maserati eines seiner Sportmodelle verkauft. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Audi RS3

    Premiumhersteller Audi macht pro Auto einen Gewinn von 3.347 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Mercedes S-Klasse Lenkrad

    Mercedes-Benz macht einen Gewinn von 3.343 Euro pro verkauftem Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • BMW

    Auch BMW verdient nicht schlecht. Pro Auto macht der Münchner Hersteller einen Gewinn von 3.057 Euro. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Volvo V90

    2.425 Euro bleiben als Gewinn durchschnittlich hängen, wenn Volvo ein Auto verkauft. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Land Rover Defender

    Noch im grünen Bereich: Jaguar Land Rover macht einen Gewinn von 779 Euro pro Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Tesla Model S

    In den roten Zahlen ist Tesla. Das Unternehmen unter Führung von Elon Musk macht einen Verlust von 10.931 Euro pro verkauftem Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

  • Bentley

    Bentleys sind teuer, Gewinn macht das Unternehmen aber dennoch nicht. 17.425 Euro verliert der Hersteller von Luxusautos pro verkauftem Auto. - Quelle: CAR-Center Automotive Research/Bild: Pixabay

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