Moovel, Daimler

Künftig werden Daimler und BMW bei ihren Mobilitätsdiensten kooperieren. - Bild: Peter Hennrich/Daimler

In ein zu gleichen Teilen gehaltenes Gemeinschaftsunternehmen sollen auch die zusätzlichen Anbieter Mytaxi und Moovel von Daimler sowie Parknow und Reachnow von BMW eingebracht werden, wie die Dax-Konzerne gemeinsam in Stuttgart und München mitteilten. Die beiden Rivalen im Bau von Premiumautos wollen im Kerngeschäft mit dem Verkauf von Autos weiter Konkurrenten bleiben. Dem Zusammenschluss bei den Mobilitätsdiensten müssen die Wettbewerbsbehörden zustimmen.

BMW und Daimler hatten aus den beiden eigenen Carsharing-Anbietern die jeweiligen Partner herausgekauft, um frei über einen Zusammenschluss entscheiden zu können. Bei Mobilitätsdiensten gilt Größe als entscheidendes Kriterium. Die drohende Konkurrenz aus den Riesenmärkten USA und China mit Anbietern wie Uber und Didi Chuxing ist bei Kundenzahlen teilweise um ein vielfaches größer als die einzelnen Dienste der deutschen Autobauer.

Für den Fall, dass die Kartellbehörden den Zusammenschluss schon dieses Jahr genehmigen, ändern sich auch die Prognosen der Konzerne.

Bei Daimler dürfte das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern leicht über dem des Vorjahres liegen statt wie bisher in der Größenordnung wie 2017. Bei BMW dürfte das Vorsteuerergebnis "leicht" ansteigen statt wie bisher nur mindestens auf Vorjahresniveau liegen.