Vor 15 Monaten fiel die Entscheidung. Die BMW Group formulierte das Ziel, die Entwicklungskompetenzen für Fahrerassistenzsysteme und hoch- beziehungsweise vollautomatisiertes Fahren an einem Standort zu bündeln. Bagger und Lkw rückten an und in Unterschleißheim bei München entstand ein Campus mit 23.000 Quadratmeter Bürofläche und Platz für 1.800 Mitarbeiter.

Die optimale Infrastruktur, die räumliche Nähe zum BMW Group Forschungs- und Innovationszentrum, die unmittelbare Anbindung zur Autobahn und letztlich auch die Schnelligkeit mit der die Arbeit aufgenommen werden konnte gaben laut BMW den Ausschlag für die Standortentscheidung.

Der Autobauer schafft mit dem Forschungscampus zahlreiche neue Jobs in Unterschleißheim. Ohnehin entstehen gerade bei den Münchner zahlreiche neue Arbeitsplätze rund um die Entwicklungs des automatisierten Fahrens. Allein im vergangenen Jahr hat das Unternehmen rund 1.000 neue Mitarbeiter für die wichtigen Zukunftstechnologien eingestellt. Besonders gesucht sind IT-Spezialisten und Softwareentwickler in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Data Analysis.

BMW-Entwicklungschef Klaus Fröhlich kommentierte anlässlich der Campuseröffnung:„Wir wollen auch beim sicheren autonomen Fahren eine Führungsposition einnehmen. Dieses Ziel verfolgen wir konsequent und schaffen systematisch die Rahmenbedingungen. Einer der Meilensteine ist unser Campus für autonomes Fahren.“