Insgesamt zeigt der Urban Mobility Index, dass die Mehrzahl der betrachteten Städte nach wie vor ein erhebliches Verbesserungspotenzial bei der Bewältigung ihrer Mobilitätsherausforderungen hat. Die Studienmacher der Strategieberatung Arthur D. Little bemängelten bei den deutschen Städten  insbesondere den niedrigen Anteil des öffentlichen Nahverkehrs am Gesamtverkehr sowie die hohe CO2-Belastung.

Positiv stachen die deutschen Städte jedoch beim Anteil von Fußgängern und Radfahrern im urbanen Bereich sowie den guten Verkehrssicherheitsstatisken hervor.

Studienautor François-Joseph Van Audenhove, Partner bei Arthur D. Little, kommentiert: "Städtewachstum und Umweltbelastungen sind für Städte rund um den Globus wichtige Parameter. Mehr denn je ist die Reform der Mobilitätssysteme eine der zentralen Herausforderungen urbaner Räume. Städte müssen neue Trends schnell antizipieren und umsetzen, um für Bewohner und Investoren attraktiv zu bleiben.“

Deutsche Metropolen seien im internationalen Vergleich etwa beim Angebot von Carsharing-Angeboten gut. Der öffentliche Nahverkehr sei dagegen eher teuer und biete geringere Frequenzen als in anderen Ballungszentren. „Neue Lösungen werden hier im europäischen Vergleich eher schleppend umgesetzt", so der Van Audenhove.

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