Volvo Polestar 1 Wintertest

Der Polestar 1 im Wintertest. - Bild: Volvo

„Unsere Zukunft ist elektrisch und wir werden keine neue Generation von Dieselmotoren mehr entwickeln“, lässt sicht Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars, in einer Pressemitteilung zitieren. „Wir werden Autos mit Verbrennungsmotoren auslaufen lassen, Benzin-Hybrid-Versionen sind zukünftig unser Angebot in der Transformationsphase auf dem Weg zu einer vollständigen Elektrifizierung. Der neue Volvo S60 markiert dabei den nächsten Schritt.“

Im Jahr 2025 sollen 50 Prozent aller weltweit verkauften Autos der Schweden über einen rein elektrischen Antrieb verfügen. Diese Ankündigung erfolgte auf der Auto China in Peking, ­ also jenem Land das für Volvo den wichtigsten Einzelmarkt darstell. Jenem Markt, wo der Autobauer im Jahr 2017 einen Absatz-Zuwachs von 25,8 Prozent verzeichnete. Und auf dem chinesischen Automarkt fällt es leicht auf den Diesel zu verzichten, kauft dort doch ohnehin kaum jemand Autos mit Selbstzündern unter Haube.

Produziert wird der S60, der Volvo-ohne-Diesel, übrigens im neuen Werk des Herstellers in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina. Die Modelle, die dort vom Band rollen, sind zwar nicht nur für die USA, sondern auch für den Export bestimmt, doch wollen die Schweden natürlich mit dem Neu-Werk den US-Markt erobern; ebenjenen Markt auf dem Dieselautos wohl noch weniger Freunde haben, als in China.

So hat Europa, ein Automarkt wo der Diesel – noch – eine Rolle spielt, nicht mehr die immense Bedeutung für Volvo wie einst. Darüber hinaus verschieben sich auch in Europa die Gewichte. In vielen europäischen Staaten sacken die Verkäufe von Selbstzündern infolge des Volkswagen-Diesel-Skandals und drohender Fahrverbote ein. Da tut es nicht mehr allzu weh, den Diesel zu killen. Stattdessen setzen die Schweden auf die Karte Elektromobilität.

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Volvo pusht eigene Elektro-Marke Polestar

Polestar 1
Volvos Elektro-Ass: Der Polestar 1. - Bild: Volvo

Das Ass im Ärmel soll dabei die elektrische Submarke Polestar sein. Auf der Messe Auto China in Peking feierte der Polestar 1 seine Premiere. Der Wagen soll über ein sogenanntes All-Inclusive-Abo erhältlich sein. Das Coupé verfügt über einen Hybridantrieb mit 600 PS und 1.000 Nm Drehmoment. Die rein elektrische Reichweite soll bei 150 Kilometern liegen.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat das Unternehmen mit dem Bau seines Polestar Produktionszentrums im chinesischen Chengdu begonnen. Die Arbeiten an der Anlage schreiten laut Unternehmensangaben sukzessive voran. Die Dachkonstruktion ist bereits fertig, der Aufbau von Werkzeugen befindet sich im Zeitplan, sodass die Vorserientests voraussichtlich Ende 2018 starten können. Im Polestar Produktionszentrum werden alle Polestar 1 für Kunden auf der ganzen Welt gebaut.

2019 will die Volvo Submarke das nächste Modell präsentieren, den Polestar 2 – ein vollelektrisches Mittelklasse-Modell, das sich derzeit in der Entwicklung befindet. Später folgt der Polestar 3, ein Elektro-SUV.

  • Google Auto

    Platz 10: Google. Der Internetriese hat 338 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Derzeit treibt das Google Spin-off Waymo die Selbstfahrforschung innerhalb des Google Mutterkonzerns Alphabet voran. - Quellen: IW Köln/ WIPO/Statista; Bild: Waymo

  • Mercedes S-Klasse

    Platz 9: Daimler. Der Stuttgarter Autobauer hat 339 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Zuletzt schickten die Schwaben eine automatisiert fahrende S-Klasse als Versuchsträger um die halbe Welt. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: Daimler

  • VW Passat

    Platz 8: VW. Das Wolfsburger Unternehmen hat 343 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. VW demonstrierte vor kurzem wie autonomes Parken funktionieren kann. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: VW

  • Lexus/Toyota autonomes Fahren

    Platz 7: Toyota. Japans Autoriese hat 362 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Anfang dieses Jahres präsentierte das Unternehmen seine neuen Prototypen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas. . – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: Toyota

  • BMW Forschungscampus autonomes Fahren

    Platz 6: BMW. Der Bayern-Autobauer hat 370 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. BMW forciert seine Bemühungen im Bereich des autonomen Fahrens und hat einen neuen Forschungscampus zu diesem Thema in der Nähe Münchens eröffnet. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: BMW

  • GM Chevrolet Bolt autonomes Fahren

    Platz 5: General Motors. Der größte US-amerikanische Automobilhersteller hat 380 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Die GM-Entwickler nutzen den Chevrolet Bolt als Versuchsträger. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: GM

  • Ford Mondeo autonomes Fahren

    Platz 4: Ford. Der US-Autobauer hat 402 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Eine Testflotte des Unternehmens ist beispielsweise in den Straßen von Miami unterwegs. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: Ford

  • Continental autonomes Fahren

    Platz 3: Continental. Auf das Treppchen schafft es einer der größten Automobilzulieferer Deutschlands. 439 Patente zum autonomen Fahren hat Conti zwischen 2010 und 2017 angemeldet. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: Continental

  • Audi TTS Pikes Peak

    Platz 2: Audi. Die Volkswagen-Tochter aus Ingolstadt hat 516 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Der Autobauer hat bereits im Jahr 2010 einen selbstfahrenden TT die Bergrennstrecke am Pikes Peak hochfahren lassen. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: Audi

  • Bosch autonomes Fahren

    Platz 1: Bosch. Der schwäbische Automobilzulieferer hat 958 Patente zum autonomen Fahren zwischen 2010 und 2017 angemeldet. Damit liegt das Unternehmen mit weitem Abstand auf Platz 1 dieses Rankings. – Quellen: IW Köln/WIPO/Statista; Bild: Bosch