Nach der Verschiebung der Bilanzvorlage kam die Aktie von Thyssen-Krupp erneut unter Druck (Bild:

Nach der Verschiebung der Bilanzvorlage kam die Aktie von Thyssen-Krupp erneut unter Druck (Bild: Thyssen-Krupp).

Stuttgart (ilk/gk). Positive Meldungen aus den USA und China verhalfen dem DAX zu einem neuerlichen Allzeithoch. Demgegenüber setzte der Maschinenbau-Aktien-indeX von Produktion und LBBW seine in der Vorwoche eingeleitete Korrektur mit einem Minus von 1,1 % fort. Einerseits wirkten die teilweise enttäuschenden Quartalsberichte noch nach, andererseits mangelte es nach dem Ende der Berichtssaison an neuen Impulsen. Die gab es jedoch bei Thyssen-Krupp, wonach Verhandlungen zum Verkauf des Stahlwerks in den USA zur Verschiebung der Bilanzvorlage führten. Daraus wurde implizit auf ein Scheitern des Verkaufs in Brasilien geschlossen, was die Aktie unter Druck brachte. Einer der Wochengewinner war GEA, deren Kurs von Meldungen über den Startschuss zum Verkauf des Wärmetauschergeschäfts profitierte. Bei KION setzte sich die Erkenntnis durch, dass die jüngsten Zahlen doch nicht so schlecht waren, so dass sich der Aktienkurs um 4,3 % erholen konnte.