Heidelberger Druck startete schwach ins neue Geschäftsjahr (Bild: Heidelberger Druck).

Heidelberger Druck startete schwach ins neue Geschäftsjahr (Bild: Heidelberger Druck).

Von Stefan Maichl, Senior-Analyst der LBBW

STUTTGART (gk). Die Euro-Schuldenkrise und die Unsicherheit über deren Rückwirkung auf die Realwirtschaft hielt die Anleger in der Berichtswoche in Atem und sorgte für eine volatile Seitwärtsbewegung im DAX, die mit einem Plus von 1 % endete. Der von Konjunkturerwartungen stärker beeinflusste Maschinenbau-Aktien-indeX von Produktion und LBBW schloss mit einem Minus von 0,7 % ab. Der schwache Start von Heidelberger Druck ins laufende Geschäftsjahr belastete den Wert und führte auch bei Koenig & Bauer zu einem  Kursabschlag. Aixtron fiel um 6,8 %, ausgelöst durch die Sorge um eine nachlassende Investitionsbereitschaft im chinesischen Markt. Der Wochengewinn geht an die beiden Solarmaschinenbauer Centrotherm und Roth & Rau, die ihre Talfahrt mit einer technischen Reaktion unterbrachen. Daneben honorierten die Anleger beim Automobilausrüster Dürr die Anhebung der Jahresprognosen mit einem Aufschlag von 8 %.