Workline 410.280 RB halbautomatische Säge Bomar

Die Workline-Sägen sind prinzipiell mit einem Schwenklager ausgestattet und in Fertigungsstraßen integrierbar. Sie verfügen über eine Antriebsleistung von 2,2 bis 3,0 kW sowie über eine stufenlose Bandgeschwindigkeit von 20 bis 120 m/min. Die Sägen finden vornehmlich Anwendung im Schiffsbau und in der Offshore-Industrie. Bild: Bomar

Die halbautomatische Säge Workline RB von Bomar wurde zum Trennen von Rohrbögen entwickelt und ermöglicht beidseitige Gehrungsschnitte. Aufgrund des ausgeklügelten Sicherheitssystems und der Gehrungsverstellung bis 60° können auch Gehrungsschnitte problemlos im halbautomatischen Arbeitsmodus durchgeführt werden, heißt es. Die vielfältigen Möglichkeiten im Zubehör und Handling verschaffen der Säge laut Hersteller ein großes Spektrum an Flexibilität. Zudem kann die Anlage kundenspezifisch konfiguriert werden.

Speziell zur Trennung von Rohrbögen mit einem Maximaldurchmesser von 280 und 450 mm eignen sich die Sägen Workline 280 RB und Workline 450 RB. Rohrbögen von 45° bis maximal 180° können mit dieser Säge effizient getrennt werden. Sie finden vornehmlich Anwendung im Schiffsbau und in der Offshore-Industrie. Die Workline-Sägen sind prinzipiell mit einem Schwenklager ausgestattet und in Fertigungsstraßen integrierbar. Sie verfügen über eine Antriebsleistung von 2,2 bis 3,0 kW sowie über eine stufenlose Bandgeschwindigkeit von 20 bis 120 m/min mittels Frequenzumrichter. Synchron zur Bandgeschwindigkeit wird eine Spänebürste angetrieben. Die Abmessungen der Workline der Baureihe RB betragen 1.070 x 2.500 x 1.450 mm (L x B x H).

Damit die später zu verschweißenden Schnittkanten stets den gleichen Querschnitt aufweisen, muss eine präzise Positionierung der jeweiligen Rohre vorgenommen werden. Dies erfordert, die jeweiligen Winkeleinstellungen in exakte Übereinstimmung mit dem Sägeblatt zu bringen. An der Vorderseite der Maschine ist eine große, gut lesbare Gehrungsskala direkt beim Gehrungs-Klemmhebel angebracht. Das Bedienpult ist frei platzierbar und bietet in ergonomischer Höhe stets ideale Sicht auf die Maschine, das Handling-Equipment und das Werkstück.

Der innovative Spannstock der halbautomatischen Workline-Sägen besteht aus einem Quick-Move-System und einer Schnellspannung in Niederzugausführung. Das heißt, mit dem Niederzug-System wird das Material nicht nur gegen die vertikale Backe, sondern gleichzeitig auch gegen die horizontale Auflagefläche gespannt. Das Niederzug-System beugt einem Aufsteigen des Materials während des Spannvorganges vor. Die Spannbacke verfährt auf geschliffenen Führungsleisten. Die Führungsleisten sind für Wartungszwecke ohne großen Aufwand auswechselbar.

Zur Standardausstattung der halbautomatischen Sägeautomaten gehört das ADFR-System. Es reguliert automatisch das Zusammenspiel von Schnittdruck und Schnittvorschub in Echtzeit. Über einen Sensor wird die aktuelle Belastung des Sägebandes erfasst und der Schnittvorschub gemäß der Materialform angepasst. Bei größeren Querschnitten des Materials verlängert sich der Schnittkanal und die Belastung des Sägebandes nimmt zu. Wird der Schnittvorschub in diesen Bereichen nicht automatisch angepasst, nimmt die Standzeit des Sägebandes drastisch ab oder die Schnittzeit wird durch einen geringeren Vorschub wesentlich verlängert.

Eine ganze Reihe von Zubehörsystemen tragen zur weiteren Optimierung kundenspezifischer Installationen bei. So ermöglicht beispielsweise die Bündelspann-Einrichtung das Spannen von Lagen und Bündeln mit einer zusätzlichen vertikalen Spanneinheit. Ein PPC-Sensor überwacht permanent den Schnittverlauf. Bei Überschreiten eines im System festgelegten Wertes wird der automatische Zyklus unterbrochen und eine Warnmeldung ausgegeben. Darüber hinaus stehen unterschiedliche Handlingsysteme für die Zuführung und Sortierung zur Verfügung.