DTN PI Maßgeschneiderte Antriebslösungen AMK Antriebe

Der AMK-Servoumrichter Amkasyn KW bietet skalierbere Reglerperformance für applikationsorientierte Antriebssysteme. Bild: AMK

Kostensensitive Anwendungen erfordern stetige Optimierung von energieeffizienten, geregelten Antrieben. Unabhängig von Leistung und Performance basiert die Umrichterreihe Amkasyn KW von AMK auf einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform. Die Skalierbarkeit dieser Reihe in puncto Leistung, Kühlungsarten, Options- und Reglerkarten ermöglicht maßgeschneiderte Antriebslösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen, heißt es. AMK erhöht nun die Performance der Servoumrichter mit der neuen Reglerkartenreihe KW-R2x.

Mit der neuen Reglerkarte KW-R24 ist durch ein hinterlegtes, intelligentes Regelungsmodell auch die sensorlose Regelung von Motoren möglich. Im Vergleich zum U/f-Betrieb bietet der sensorlose Betrieb den Vorteil, dass die Lastdrehzahl mit steigendem Lastmoment nicht abnimmt, sondern auf Sollwert gehalten wird, so AMK. Durch den Entfall des Geberkabels reduzieren sich nicht nur Verkabelungsaufwand und Steckerkosten, sondern es entfallen auch mögliche Fehlerquellen bei der Verdrahtung und die Robustheit des Gesamtsystems wird erhöht, heißt es weiter.

Für Applikationen mit hohen Ansprüchen an Genauigkeit, wie beipieslweise bei Positionier- und Stellantrieben hat AMK die Reglerkarte KW-R25 entwickelt. Die multifunktionale Geberschnittstelle ermöglicht den Anschluss/Betrieb von Sinus, EnDat oder Hiperface Gebern. Der Anwender könne so von Anwendungsfall zu Anwendungsfall entscheiden, ob er seine Antriebe sensorlos oder mit Geber betreiben will. Und das mit ein und derselben Hard- und Software. Dadurch entstehen anwendungsorientierte Antriebslösungen mit einheitlicher, durchgängiger Bedienung, gleicher Auswahl- und Inbetriebnahmetools sowie identischer Optionen.

Die Premiumvariante KW-R26 bietet neben allen Leistungsmerkmalen der KW-R25 auch eine Hiperface DSL-Schnittstelle für Einkabellösungen/Hybridkabelausführungen. Damit werde die hohe Genauigkeit mit den Vorteilen von geringerem Verkabelungsaufwand kombiniert. Somit können Basis- bis High-End-Anwendungen mit nur einem Hardwaresystem realisiert werden, das es ermöglicht, jeweils nur die tatsächlich für die konkrete Applikation notwendigen Komponenten und Funktionen einzusetzen.