Positionierer mit mehreren Stationen ermöglichen optimale Arbeitsabläufe, so ABB.

Positionierer mit mehreren Stationen ermöglichen optimale Arbeitsabläufe, so ABB.

FRIEDBERG (mg). Zu den weiteren Vorteilen zählen laut Hersteller ABB kürzere Zykluszeiten, verbesserte Medienführung, weniger bewegte Teile und damit deutlich weniger Wartungsaufwand. Die Familie der ABB-Positionierer umfasst neun Modelle für Traglasten von 250 bis 5.000 kg.

So können beispielsweise die beiden populärsten Positionierer IRBP K und IRBP R jetzt Werkstücke von bis zu 1.000 kg (vorher 750 kg) handhaben. Sie sorgen in Koordination mit ABB-Robotern für die exakte Position jedes Werkstücks beim Bearbeiten und garantieren so die hohe Präzision und Wiederholgenauigkeit bei Applikationen wie dem Lichtbogenschweißen oder dem thermischen Schneiden, verspricht ABB.

Je nach Anforderungen bietet ABB Positionierer mit einer, zwei oder vier Stationen an. So sollen sich optimale Arbeitsabläufe realisieren lassen. Je nach Modell können die Positionierer Werkstücke um eine oder zwei Achsen drehen oder schwenken und sie so jederzeit optimal für den Prozess-Roboter ausrichten, heißt es.

Da alle Positionierer über die gleiche intelligente Bewegungssteuerung wie die Roboter verfügen, sind die Programmierarbeiten und die Koordination mit den Robotern laut ABB sehr vereinfacht. Die Software verfügt über ein dynamisches Modell, das den Einfluss von Schwerkraft, Massenträgheit und Reibung berücksichtigt.

Eine integrierte Funktion zur Lastidentifikation ermittelt neben der Masse von Vorrichtung und Werkstück auch deren Lastschwerpunkt. Diese Berechnungen sind die Basis für schnelle Bewegungen mit hohen Beschleunigungen und einen präzisen Bahnverlauf. Während die Positionierer arbeiten, optimiert die Robotersteuerung automatisch Geschwindigkeit und Leistung bei maximaler Beschleunigung beider Systeme, so ABB.