Berührungslose Energieübertragung: Das System „invis power“ von igus, Köln, mit

Berührungslose Energieübertragung: Das System „invis power“ von igus, Köln, mit Einspeisemodul (1), M-Pickup oder Flat-Pickup (2) und Loop-Leitung (3). Damit lassen sich Einspeiseleistungen von 5 bis 40 kVA realisieren.

Das System „invis power“ zur berührungslosen Energieübertragung von igus GmbH besteht aus nur drei erforderlichen Modulen. Erstens fest installierte Einspeisemodule, zweitens das am Fahrzeug mitfahrende M-Pickup oder Flat-Pickup als „mitfahrende Steckdose“ sowie drittens die an der Anlage angeschlossene Loop-Leitung. Mit diesen drei Bausteinen (neben anderen Streckenkomponenten wie Kompensation oder Loop-Aufständerung etc.) lassen sich Einspeiseleistungen von 5 bis 40 kVA realisieren.

KÖLN (pd). Induktive Energieübertragung macht nach Auskunft des Unternehmens in folgenden Fällen Sinn: Einmal bei besonderen Umgebungseinflüssen, etwa in Reinräumen oder, auf der anderen Seite, bei Schmutz und Feuchtigkeit. Zweitens in Anwendungen, wo keine linearen Bewegungen durchgeführt werden, zum Beispiel Rotationsfahrten oder Berg- und Talfahrten. Schließlich dort, wo Durchfahrten durch herkömmliche Systeme blockiert würden. Berührungslos, damit ohne Reibung und Verschleiß, sind Längen bis zu 400 Meter möglich. Statt aufwändiger, langwieriger Projekte erhält der Kunde eine einfache Auswahl von Komponenten, so igus, um eine oder mehrere „mitfahrende Steckdosen“ zu realisieren.