Sila-Coat ist eine weitere Möglichkeit, Aluminiumflächen dauerhaft zu versiegeln.

Sila-Coat ist eine weitere Möglichkeit, Aluminiumflächen dauerhaft zu versiegeln.

VIERSEN (pd). Antriebstechnik ist vielseitig, und jede Applikation stellt ihre eigenen Anforderungen. Je differenzierter eine Antriebslösung auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt ist, desto effizienter und wirtschaftlicher funktioniert sie. Ein wichtiger Punkt ist neben den Leistungsdaten eines Motors in vielen Branchen auch die Beschaffenheit seines Gehäuses. Groschopp bietet für die Aluminiumgehäuse seiner Motoren bzw. in Grauguss ausgeführten Getriebe verschiedene Beschichtungen an.

Eine glatte Oberfläche ist nicht nur optisch ansprechend. Viel entscheidender ist die Beschaffenheit für die Reinigung und die Korrosionsbeständigkeit der Antriebe. Gerade in Branchen, in denen aggressive Medien eingesetzt oder verarbeitet werden, steigert eine Oberflächenbehandlung die Wertigkeit der Anlagen. Verschiedene Beschichtungsverfahren schließen die Poren der Aluminiumoberfläche. Für geringe Anforderungen an die Oberfläche ist auch eine Lackierung möglich, die aber für harte Umgebungsbedingungen in der Regel nicht ausreicht. Hier kann eine spezielle elektrolytische Versiegelung das Gehäuse schützen. Groschopp setzt verschiedene standardisierte Oberflächenverfahren ein, um die Aluminiumgehäuse vor Korrosion und Verschleiß zu schützen. Dabei bleiben die guten Wärmeeigenschaften und das vorteilhafte Preis-Leistungs-Verhältnis von Aluminium erhalten.

Das Hart-Coat-Verfahren erzeugt durch Oxidation auf der Oberfläche eine keramikähnliche Schicht. Durch Sand- oder Glasperlenstrahlen kann die Oberfläche zusätzlich noch schmutzunempfindlicher gemacht werden.

Eine Versiegelung des Aluminiums ist auch mit dem Sila-Coat-Verfahren möglich. Das je nach Werkstoff vorbehandelte Aluminium wird dabei mit einer Elektrophorese-Tauchlackierung versehen. Hier sorgt die Netzstruktur des Lacks für eine ebene Oberfläche mit einer Schichtdicke von üblicherweise 25 ± 5 µm. Tauchlackierung ermöglicht auch auf komplexen Bauteilen mit Hohlräumen eine sehr gleichmäßige Beschichtung.

Das Durni-Coat-Verfahren stellt eine hochwertige chemische Vernickelung dar, die die Oberfläche besonders härtet. Auf der Oberfläche bildet sich eine Legierung aus Phospor und Nickel.