Die Baureihe M-2000iA ist die umfangreichste mit den stärksten Robotern. In Kombination mit der

Die Baureihe M-2000iA ist die umfangreichste mit den stärksten Robotern. In Kombination mit der enormen Reichweite lassen sich mit den 1.700 kg-Robotern neue, flexible Produktionskonzepte realisieren. - Bild: Fanuc

Mit seinem neuen Roboter M-2000iA erweitert der Roboterhersteller Fanuc die Baureihe der Schwerlast-Roboter. Der neue Roboter bietet eine Traglast von 1.700 kg.

Die Baureihe M-2000iA ist die umfangreichste mit den stärksten Robotern. In Kombination mit der hohen Reichweite lassen sich mit den 1.700 kg-Robotern neue, flexible Produktionskonzepte realisieren.

Nicht nur bei der Traglast will der Roboterbauer einen neuen Meilenstein setzen. Die Reichweite beträgt 4.683 mm. Berücksichtigt man die tiefste Greifposition des Roboters, die deutlich unter der Montageposition liegt, so beträgt die gesamte Hubhöhe sogar 6,2 m. Trotz der neuen mechanischen Dimensionen kommt mit dem kompakten R-30iB Controller die gleiche Steuerung wie bei allen anderen Fanuc-Robotern zum Einsatz.

Im Vergleich zu den “kleineren” Versionen /900L und /1200L liegen die Momente am Handgelenk bei außermittiger Fixierung (Inertia J6) rund 150 % über den bisherigen Werten. Nicht weniger beeindruckend sind die doppelt so hohen Momente an den Achsen 4 und 5 sowie das um 80 % von 500 auf 900 Nm gestiegene Moment am Handgelenk (J6).

Noch auf der Hannover Messe 2015 hatte Fanuc einen M-2000iA mit 1.200 kg Traglast beim Handling einer kompletten Karosserie vorgestellt. Dieses Anwendungssegment soll durch die noch stärkere 1.700 kg-Version neuen Auftrieb erhalten. Auch andere Industriebereiche, wie beispielsweise Gießereien, können die Flexibilität von Robotern im Schwerlastbereich nutzen.

Fanuc/Susanne Nördinger