Bild: Fainer Tagwercher - Fotolia.com

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Wenn Sie ihren Lieben an den Festtagen ein exotisch-exquisites Menue auf die Tafel zaubern wollen, empfehlen wir heute – in Anlehnung an Maitre de Cuisine Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow (Loriot) – folgende Speisenfolge:

Sau-Spießchen
Die gut gebürstete Wildsau wird (notfalls mit Gewalt) in den Backofen eingeführt und bei einer gleichmäßigenTemperatur von zirka 800 Grad in eine handliche Form gedörrt. Das etwas abgekühlte Tier spießt man auf eine Scheibe Ananas und Emmentaler Käse. Sau-Spießchen werden vor dem Essen als Aperitif gereicht. Man rechnet pro Gast grob etwa eine Sau.

Nilpferd in Burgunder
Etwas für festliche Tage, vorausgesetzt, das Nilpferd fühlt sich in Burgunder wohl.
Nilpferd ausgiebig mit Dampfstrahler waschen und trocken fönen, anschließend in passendem Dampfdrucktopf mit 2000 Litern Burgunder, 6 bis 8 Zwiebeln, 2 kleinen Mohrrüben und einigen Nelken 120 Stunden kochen.

Danach per Hallenkran herausnehmen, abtropfen und mit Petersilie servieren.
Aus dem Sud kann unter Zugabe einer halben Giraffe und einem Schweineohr noch ein wunderbares Sößchen gemacht werden.

Dackel im Schlafrock
Wir bereiten aus 450g Kokosfett, 575g Zucker, 8 Eiern, 200g Kakao und 250g geriebenen Mandeln einen herkömmlichen Nougat-Teig und geben einen ganzen Dackel hinein.
5-6 Minuten kühl und ruhig stehen lassen.
Dann mit Mandeln, Rosinen und Tannengrün festlich dekorieren. Auch das Tier soll wissen, dass Weihnachten ist.
Merke: Statt des Dackels kann man auch Neufundländer oder Meerschweinchen nehmen.
Dazu empfiehlt die Redaktion als Getränk:

- Als Weißwein einen 1990er Maischberger Quasselbude, Riesling Q.b.A. (dolce)
und als Rotwein einen 1998er Berlusconi Mädchentraube (bestechendes Bouquet).
- Als Digestif passt ausgezeichnet: Plasberger Rachenputzer (92% alc., hart aber schwer).